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Panorama Trump erlaubt Einfuhr von Elefantentrophäen
Nachrichten Panorama Trump erlaubt Einfuhr von Elefantentrophäen
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11:30 17.11.2017
Elefanten in einem Nationalpark in Südafrika. Künftig dürfen Großwildjäger wieder die Stoßzähne der Tiere in die USA einführen. Quelle: dpa
Washington

Amerikanische Großwildjäger dürfen künftig wieder Trophäen der von ihnen in Sambia und Simbabwe erlegten Elefanten in die USA einzuführen. Damit hob die Regierung von US-Präsident Donald Trump eine Regelung von Barack Obama auf, die den Import erst verboten hatte.

Die legale und regulierte Jagd könne helfen, bestimmte Tierbestände zu erhalten, erklärte die US-Naturschutzbehörde FWS. Das dabei erzielte Geld könne in Naturschutzmaßnahmen fließen.

Naturschützer kritisieren die Entscheidung

Naturschützer halten diese Argumentation für unsinnig und zynisch. „Amerikanische Trophäenjäger sollten keine Elefanten töten, wenn ihre Population schrumpft. Das hat nichts mit Naturschutz zu tun“, erklärte Tanya Sanerib von der Organisation Center for Biological Diversity. Es sei schockierend, dass die Trump-Regierung das Verbot ausgerechnet während eines Militärputsches in Simbabwe aufhebe. In dem Land hatte das Militär in der Nacht zu Mittwoch die Macht übernommen, der 93-jährige Langzeitpräsident Robert Mugabe wurde unter Hausarrest gestellt.

Die neue Regelung gilt für Körperteile von Elefanten, die seit Januar 2016 erlegt wurden. Der Zeitraum erstreckt sich insgesamt bis Ende nächsten Jahres.

Die Waffenlobby freut sich

Die mächtige US-Waffenlobbyorganisation NRA begrüßte den Schritt. Mit der Aufhebung des Verbotes habe die Regierung einmal mehr die Bedeutung einer geregelten Jagd für das Überleben von Wildtierarten unterstrichen, erklärte der NRA-Vorsitzende Chris Cox.

Von dpa / RND

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