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Panorama Tropensturm "Hermine" bedroht Strände im Nordosten der USA
Nachrichten Panorama Tropensturm "Hermine" bedroht Strände im Nordosten der USA
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17:18 03.09.2016
Dieser Anwohner hat sich auf den Hurrikan vorbereitet. Quelle: Levy Sherrif's Office/dpa
Miami/Washington

Millionen Menschen an der Ostküste der USA haben sich auf den Tropensturm "Hermine" vorbereitet. Meteorologen erwarteten heftige Regenfälle und hohen Wellengang mit möglicherweise schweren Überflutungen.

Das Hurrikanzentrum in Miami sprach von potenziell lebensgefährlichen Bedingungen. Am Samstag zog "Hermine" auf dem Atlantik, aber in Landnähe, nordwärts. Meteorologen erwarten, dass der Sturm zum Ende des Wochenendes heftiger wird und wieder Hurrikan-Stärke erreicht, wenn er auf den Golfstrom und damit sehr warmes Wasser trifft.

Von einem Hurrikan spricht man bei Böen von mehr als 119 Kilometern pro Stunde. Es wird aber nicht damit gerechnet, dass "Hermine" erneut auf Land trifft - wie in der Nacht zum Freitag in Florida.

Dennoch wurden von North Carolina über Maryland und New Jersey bis hin zur Metropole New York Strände geschlossen - und das ausgerechnet an einem verlängerten Feiertagswochenende. Montag ist Labor Day (Tag der Arbeit), der als inoffizielles Ende des Sommers gilt. Da wimmelt es am Meer normalerweise noch einmal von Touristen und Einheimischen. Viele nutzen die Gelegenheit für Grillpartys.

Bereits in der Nacht zum Samstag hatte "Hermine" niedrig gelegene Küstenabschnitte in North Carolina unter Wasser gesetzt. Etwa 30 000 Menschen waren ohne Strom.

Die größten Schäden gab es bisher jedoch im Nordwesten Floridas, wo "Hermine" nahe Tallahassee in der Nacht zum Freitag als Hurrikan auf Land traf. Es gab Überschwemmungen, Dächer wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt.

Auch weiter im Süden von Floria waren in vielen Bezirken Straßen und große Flächen überflutet, mehrere Häuser standen unter Wasser. Ein obdachloser Mann wurde im Schlaf in seinem Zelt von einem umstürzenden Baum erschlagen.

Danach war "Hermine" abgeschwächt durch Georgia in Richtung Atlantik unterwegs und zieht seitdem nordwärts. Experten erwarten, dass der Sturm die Küstenbewohner bis weit in die kommende Woche hinein in Atem halten wird.

dpa

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