Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Sturmtief "Heini" zahmer als angekündigt
Nachrichten Panorama Sturmtief "Heini" zahmer als angekündigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:51 18.11.2015
Im Flachland richtet «Heini» bisher kaum Schäden an. Quelle: Patrick Pleul
Anzeige
Offenbach

Turbulent geht die ungewöhnlich milde Wetterphase in Deutschland zu Ende. Auf den Bergen und an den Küsten sind bis zum Freitag Sturmböen bis Windstärke zwölf möglich.

Nach dem Durchzug von "Heini" war am Mittwoch Tief "Iwan" vom Atlantik unterwegs. Nach einer kurzen Pause zieht dann der letzte Sturm der aktuellen Serie über das Land. Bis dahin bleibt es bei Temperaturen um oder über zehn Grad, danach wird es winterlich.

Entgegen der Vorhersage hat "Heini" Deutschland weitgehend geschont. Vereinzelt stürzten in der Nacht zu Mittwoch Bäume, Baugerüste und Verkehrsschilder um. Auf dem Brocken im Harz wurden Geschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde erreicht. Über andere Mittelgebirge fegte der Sturm nach Angaben eines Meteorologen ebenfalls mit voller Orkanstärke, aber mit gut 120 Kilometern pro Stunde langsamer.

Auf dem Erfurter Domplatz stürzte der 28 Meter hohe Weihnachtsbaum um und landete auf einer Krippe. Die wertvollen Unikate der Figuren standen laut Marktleitung aber noch nicht darin. Ein Kran richtete den Baum wieder auf, der nun nur noch 19 Meter misst.

Am Dienstag waren in einigen Städten vorsorglich Flüchtlinge vor dem Unwetter in Sicherheit gebracht worden. In Bremen mussten rund 1400 Asylbewerber kurzfristig von Zeltlagern in Schulen umziehen. Die Zelte halten nach Herstellerangaben höchstens Windstärke 10 aus, erwartet wurden aber Sturmböen bis zu Stärke 11. Auch in Dresden und Berlin wurden mehrere hundert Flüchtlinge aus Zelten in andere Unterkünfte gebracht. Wegen der neuen Sturmwarnung mussten die Flüchtlinge in Bremen am Mittwoch voraussichtlich wieder die Zelte verlassen. Sie waren zuvor mit Bussen zurückgebracht worden.

"Am Wochenende stellt sich die Wetterlage grundlegend um", sagte Meteorologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Die Strömung dreht von West auf Nord und bringt Polarluft auf direktem Weg nach Deutschland. Am Samstag werde kaum noch die 10-Grad-Marke erreicht, am Sonntag nur noch fünf Grad. In den Nächten gibt es Frost, und nachts kann es auch im Flachland schneien. Im Bergland seien einige Zentimeter Neuschnee möglich.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Westen Australiens schwitzt unter gleißender Sonnen - obwohl es gerade erst Frühling ist. Wegen der Hitze und starken Winden breitet sich ein Buschfeuer rasend schnell aus. Es gibt Tote, darunter möglicherweise aus Deutschland.

18.11.2015

Lehrer in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben nach einer neuen Studie deutschlandweit die geringsten Berührungsängste mit Computern und digitalen Lernmaterialien.

18.11.2015

Lehrer in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben nach einer neuen Studie deutschlandweit die geringsten Berührungsängste mit Computern und digitalen Lernmaterialien.

18.11.2015
Anzeige