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Panorama Spürhunde suchen nach riesiger Goldmünze
Nachrichten Panorama Spürhunde suchen nach riesiger Goldmünze
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18:27 26.04.2017
Die „Big Maple Leaf“ ist 100 Kilo schwer und hat einen geschätzten Materialwert von 3,8 Millionen Euro. Quelle: dpa
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Berlin

Vier Wochen nach dem spektakulären Diebstahl einer riesigen Goldmünze auf der Berliner Museumsinsel hat die Polizei Spürhunde zur Fahndung eingesetzt. In der Nähe des Tatorts, des Bode-Museums, wurde dafür am Mittwoch die S-Bahnstrecke zwischen den Stationen Hackescher Markt und Friedrichstraße gesperrt. „Unsere Kolleg. des #LKA begeben sich dort mit Hilfe von Mantrailer-Hunden auf die Spur der Goldmünze aus dem Bodemuseum & deren Diebe“, twitterte die Polizei.

„Big Maple Leaf“ hat einen Materialwert von 3,8 Millionen

Nach dem Einsatz machte ein Sprecher keine weiteren Angaben. „Es sind laufende Ermittlungen.“ Am Museum hieß es, sechs Beamte seien mit einem Hund im Haus und im Umfeld unterwegs gewesen. „Mantrailer“ haben einen ausgeprägten Geruchssinn und werden bei der Suche nach Menschen eingesetzt.

Unbekannte waren in der Nacht zum 27. März in das Gebäude auf der Museumsinsel im Zentrum der Hauptstadt eingebrochen. Sie benutzten eine Leiter und stiegen durch ein Fenster ein. Im Museum stahlen sie die kanadische 100-Kilo-Goldmünze „Big Maple Leaf“, die einen geschätzten Materialwert von 3,8 Millionen Euro hat. Mit einer Schubkarre transportierten sie die Münze ab.

Die Diebe benutzten eine Leiter und stiegen durch ein Fenster ein. Quelle: Polizeipräsidium Berlin

Die Münze hat laut Polizei einen Durchmesser von 53 und eine Dicke von 3 Zentimetern und zeigt das Bild von Königin Elizabeth II. Die Rückseite zeigt drei Ahornblätter, Symbole des Prägelandes Kanada. Sie wurde von der «Royal Canadian Mint», der königlichen kanadischen Münze, geprägt. Das Museum zeigte sich schockiert darüber, dass die Einbrecher das Sicherheitssystem des Hauses überwunden hatten.

Diebe ließen Leiter und Karre zurück

Die Polizei hat Fotos von den sichergestellten Tatwerkzeugen veröffentlicht. Die Einbrecher hatten das Griffstück einer Axt, die dreiteilige Leiter, die Schubkarre mit weißem Rad, ein Brett mit Rollen zum Transport und einen Türkeil im sowie nahe dem Bode-Museum zurückgelassen.

Das Bode-Museum hat eine wertvolle Münzensammlung. Quelle: dpa

Es wird befürchtet, dass die Diebe das Goldstück zersägen, um die kleineren Stücke einzuschmelzen und zu verkaufen. Die Ermittler hoffen auch auf Hinweise von Händlern, denen womöglich größere Goldmengen zum Verkauf angeboten werden. Am Dienstag berichtete die Polizei, es seien mehr als 50 Hinweise eingegangen. Die Informationen würden sorgfältig geprüft.

Von RND/MAZ/dpa

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