Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Sorge um tödliche Erreger in Pentagon-Laboren
Nachrichten Panorama Sorge um tödliche Erreger in Pentagon-Laboren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:02 11.09.2015
Im vergangenen Monat löste die Nachricht Proteste aus, dass Anthrax-Bakterien an eine US-Militärbasis in Südkorea verschickt wurden. Nun weitet sich die Pentagon-Panne aus. Quelle: Kim Chul-Soo
Anzeige
Washington

Vergangene Woche hatte der Fund von Anthrax-Bakterien im einer Armee-Einrichtung im Staat Utah zur vorsorglichen Schließung aller neun Pentagon-Labore geführt. Neben dem potenziell tödlichen Milzbranderreger ermittelt die Armee nun auch wegen möglicher Pest- und Enzephalitiserreger, sagte Pentagonsprecher Peter Cook am Donnerstag.

Derzeit werde ermittelt, ob die Erreger eine Gefährdung darstellten und ob sie möglicherweise an andere Labore verschifft oder falsch beschriftet wurden, sagte Cook. Bislang gebe es aber keine Hinweise, dass die Gesundheit der Mitarbeiter oder der Menschen außerhalb des Labors gefährdet sei. "Das heißt nicht, dass wir dieser Sache nicht auf den Grund gehen und nicht jeden Stein umdrehen werden", sagte Cook. Das Programm des Verteidigungsministeriums zum Kampf gegen biologische Kampfmittel habe "eindeutig einige Probleme" gehabt. Die Arbeit mit dem größten Teil der Erreger sei nun gestoppt worden.

Im Mai war bekannt geworden, dass Anthrax-Bakterien an Labors in neun Bundesstaaten sowie an eine US-Militärbasis in Südkorea verschickt wurden. Im Juni wurde bekannt, dass möglicherweise aktive Anthrax-Sporen Jahre zuvor an ein US-Labor in Landstuhl geliefert worden waren. Bei Anthrax oder auch Milzbrand handelt es sich um eine Krankheit, die verschiedene Organe befallen und zum Tode führen kann.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Japans "Club der Hundertjährigen" wächst und wächst: Zum ersten Mal zählt die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt mehr als 60.000 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren, wie das Gesundheitsministerium bekanntgab.

11.09.2015

Die Bilder erinnern an die Tsunami-Katastrophe vor viereinhalb Jahren: Rekordstarke Regenfälle haben große Gebiete im Osten Japans überflutet. Dabei spielen sich dramatische Szenen ab.

10.09.2015

Ein Gleisbauarbeiter der Deutschen Bahn wird nahe Gütersloh von einem ICE erfasst und getötet. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen von einem Unfall aus.

10.09.2015
Anzeige