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Panorama Sind Sie auf diese Aprilscherze hereingefallen?
Nachrichten Panorama Sind Sie auf diese Aprilscherze hereingefallen?
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23:07 01.04.2017
Ein Löschzug für die Feuerwehr? Das war nur einer von mehreren Aprilscherzen in diesem Jahr. 2016 hatte die Pariser Metro ihre Kunden mit Namenswechseln bei U-Bahn-Stationen verwirrt.  Quelle: dpa / KN
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Berlin

 Aprilscherz mit Folgen: Eine 16-Jährige hat ihre Mutter am Sonnabend am Telefon über einen angeblichen Brand in der gemeinsamen Wohnung informiert. Nach Angaben der Feuerwehr alarmierte diese sofort die Rettungskräfte, woraufhin zwei Löschzüge zu der Wohnung im Stadtteil Aubing ausrückten. Die Jugendliche wollte ihren Scherz noch aufklären, konnte ihre Mutter aber nicht mehr erreichen. Nun muss sie für die Kosten des Einsatzes aufkommen.

Eine Auswahl weiterer Aprilscherze:

Babykatzen als Reisebegleiter

Die Begeisterung vieler Fahrgäste wäre sicher groß – Katzenallergiker allerdings bekämen ein Problem: Das Fernbusunternehmen DeinBus.de kündigte an, künftig in sämtlichen Bussen Babykatzen zum Kuscheln mitfahren zu lassen. Damit solle die Reisezeit angenehmer gestaltet werden, hieß es. Verhaltensforscher Garfield von der Universität Katerslautern habe nachgewiesen, dass die Reisezeit beim Streicheln einer Katze bis zu 50 Prozent kürzer wahrgenommen werde.

Russland beweist Selbstironie

Das russische Außenministerium nahm selbstironisch Vorwürfe auf die Schippe, Moskau mische sich in die Wahlen fremder Länder ein. Auf Facebook veröffentlichte das Ministerium eine angebliche neue Ansage für die Anrufbeantworter aller Botschaften weltweit. „Wollen Sie, dass ein russischer Diplomat ihren politischen Konkurrenten anruft, drücken Sie 1!“, hieß es darin. „Brauchen Sie die Dienste russischer Hacker, drücken Sie 2! Zu Fragen der Einmischung in Wahlen, drücken Sie 3 und warten Sie auf den Beginn des Wahlkampfs.“

AIDA verkauft Kreuzfahrt-Kabine als Wohnung

So mancher Kreuzfahrt-Fan träumt wohl tatsächlich davon: Ein limitiertes Kabinen-Kontingent stehe auf den zwölf Schiffen zum Verkauf, kündigte AIDA Cruises zum 1. April an. „Die Eigentümer können so oft und so lange an Bord bleiben, wie es ihnen gefällt.“ Sie könnten beliebig zu- und aussteigen und bekämen ihr Frühstück in die Kabine gebracht. „Außerdem wird es auf jedem Schiff ein Eigentümer-Restaurant geben, in dem sich die Gäste mit Hilfe eines AIDA-Kochs Gerichte auch selbst zubereiten können.“ Besuch sei ebenso erlaubt wie die Untervermietung der Kabine.

Ist das für Jungs oder für Mädchen?

Die zunehmende Aufteilung von Spielzeug und Lebensmitteln in für Mädchen oder Jungs geeignete Produkte erzürnt viele – das Deutsche Kinderhilfswerk bringt es mit seinem Aprilscherz auf den Punkt. Ein Gender-Scanner für Kinderprodukte sei entwickelt, hieß es zum 1. April. Mit der Smartphone-App lasse sich ganz einfach erkennen, ob ein Produkt besser für Mädchen oder Jungen geeignet ist. Das Kinderhilfswerk reagiere damit auf gehäufte Anfragen besorgter Eltern und desorientierter Kinder und Jugendlicher.

Obama besucht den Katholikentag

Veranstalter und Gastgeber des Katholikentags im Mai 2018 könnten Freudensprünge aufführen, hieß es vom Bistum Münster: Der frühere US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama habe seine Teilnahme angekündigt. Sicher sei auch: „Die ehemalige First Lady (Michelle Obama) wird ihren Gatten nach Münster begleiten“. Obama habe ihn persönlich angerufen, erklärte Bistumssprecher Stephan Kronenburg. Er habe erläutert, über Twitter von einem Plakat zum Katholikentag erfahren zu haben, auf dem er weinend nach seiner letzten großen Rede zu sehen ist.

Alternative Fakten: Flughafen BER eröffnet

Gewohnt selbstironisch zeigten sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bei Facebook. Der „Weil wir dich lieben“-Account der BVG zeigte am Sonnabend ein Foto eines typischen Bahn-Bildschirms, der statt der üblichen News „Alternative Fakten“ präsentierte. „Erfolgsprojekt BER: Flughafen vorzeitig eröffnet“ und “Lächeln ist Programm: BVG gewinnt Servicepreis“ hieß es dort unter anderem.

Feuerwehr kommt mit dem Zug

„Bahnbrechender Erfolg in Sachen Feuerschutz für Henstedt-Ulzburg“, meldeten die „Kieler Nachrichten“. Weil das Industriegebiet tagsüber wegen des zähen Verkehrs mit herkömmlichen Fahrzeugen nur schwer zu erreichen sei, erhalte die Feuerwehr der Großgemeinde im Kreis Segeberg einen Spezial-Löschzug. „Es handelt sich um den ersten Löschzug dieser Art in Schleswig-Holstein.“. Zwar könne er noch nicht jeden Ort ansteuern. Aber: „Eventuell nötige Verbindungsgleise sollen noch verlegt werden.“

Kommt ab 2018 der „Internetführerschein“?

„Um gegen Hasskommentare und Falschmeldungen im Netz vorzugehen, planen Facebook und Google ein gemeinsames Projekt: Eine digitale Zulassung soll das Verhalten der Nutzer in sozialen Netzwerken reglementieren“, erklärte die „Ostsee-Zeitung“. Wer eifrig auf Facebook kommentiere, werde um eine Schulung kaum herumkommen. „Unser Plan ist es, dass Nutzer, die mehr als 20 Kommentare im Monat schreiben, die Lizenz erwerben“, sagte angeblich ein Facebook-Sprecher. Über einen Link konnten sich Interessenten direkt für den Kurs anmelden – sie wurden auf eine Seite geleitet, wo der Aprilscherz aufgelöst wurde.

Das allerkleinste Miniatur Wunderland

Für das Miniatur Wunderland, eine der großen Hauptattraktionen Hamburgs, brechen laut Gründer Gerrit Braun neue Zeiten an: Aus Platzgründen soll bald Schluss sein mit dem bisherigen Maßstab von 1:87. Neuer Maßstab werde 1:541, verkündete Gerrit Braun in einem Video auf Facebook. Da könne man fast die ganze Welt in einem Raum unterbringen. In dem Video werden erste Projekte gezeigt, etwa winzige Berge oder Züge, für Besucher gibt es Lupen, um etwa die millimetergroßen Autos noch erkennen zu können.

Von RND/KN/OZ/dpa

Erst ein Unwetter, dann Überschwemmungen und schwere Erdrutsche: In Kolumbien sind Teile der Stadt Macaoa unter Schlammmassen begraben worden. Mindestens 200 Menschen sind ums Leben gekommen. „Wir wissen nicht, wie viele es werden“, sagt Präsident Santos.

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