Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Schnee und Sturm im Anmarsch
Nachrichten Panorama Schnee und Sturm im Anmarsch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:39 16.01.2018
Schon am Mittwoch war es in Teilen Deutschlands stürmisch – wie in Meersburg in Baden-Württemberg. Quelle: dpa
Anzeige
Offenbach

Mit heftigen Böen im Gepäck zieht Tief „Friederike“ heran. Den stärksten Wind sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Donnerstag voraus. Noch gebe es verschiedene Vorhersagen über die Ausprägung des Sturms, möglich sei auch eine Orkanlage, erklärte der DWD am Dienstag. Verschont bleiben wird wohl nur der Norden Deutschlands.

Zuvor kommt weiterer Schnee, der am Mittwoch bis in die Niederungen fallen und Straßenglätte verursachen kann. In den Mittelgebirgen werden 15 bis 30 Zentimeter erwartet, in den Alpen fällt demnach oberhalb von 1200 Metern sogar ein halber bis ein Meter Neuschnee.

Orkanböen nicht ausgeschlossen

Wie am Dienstag soll der Wind auch am Mittwoch kräftig wehen. Für Donnerstag wahrscheinlich seien Sturmböen, die vereinzelt schwer ausfallen könnten; auch Orkanböen sind nicht ausgeschlossen, erklärten die Meteorologen. Auf dem Brocken im Harz muss nach DWD-Angaben mit extremem Orkan und Windgeschwindigkeiten bis zu 140 Kilometern pro Stunde gerechnet werden.

Der Weg des Tiefs sei bereits relativ klar: Am stärksten weht es demnach in einem Streifen vom Norden Nordrhein-Westfalens und dem Süden Niedersachsens über Thüringen und Sachsen-Anhalt bis nach Südbrandenburg und Sachsen. Im Nordosten kommt weiterer Schnee hinzu, während es im Süden taut und regnet.

Schnee vor allem im Osten des Landes

Schon in der Nacht zum Dienstag hatte es geschneit, unter anderem in Berlin lag eine dünne Schneedecke. Das führte zu Problemen im morgendlichen Berufsverkehr, auch in Brandenburg. Buslinien fielen aus, es gab mehrere Unfälle.

Bis zu fünf Zentimeter Schnee fielen in Ostdeutschland, wie der Wetterdienst bilanzierte. Meldungen von Behinderungen auf den Straßen gab es dagegen kaum – die Autobahn 9 in Thüringen wurde nach Mitternacht wegen eines in die Leitplanke gerutschten Lastwagens zwischenzeitlich in eine Richtung gesperrt.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In der Jugendpsychiatrie in Wunstorf sind Patienten mindestens bis Ende der Sechzigerjahre offenbar für Medikamententests missbraucht worden. Jetzt werden weitere Details bekannt.

16.01.2018

Eine handsignierte Holzschachtel mit einer exklusiven Privatsammlung an kubanischen Zigarren hat in Boston für rund 27.000 Dollar einen neuen Liebhaber gefunden. Besitzer war lange Jahre niemand geringeres als Kubas Staatspräsident Fidel Castro. Für den Máximo Líder höchstpersönlich wurden die Zigarren auf der Karibikinsel produziert.

16.01.2018
Panorama Getötete Journalistin Kim Wall - Erfinder Peter Madsen droht lebenslange Haft

Er streitet ab, die Journalistin ermordet zu haben – doch genau dafür muss sich Peter Madsen ab März vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe für den dänischen U-Boot-Bauer.

16.01.2018
Anzeige