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Panorama Pippa Middleton sagt Ja
Nachrichten Panorama Pippa Middleton sagt Ja
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10:31 19.05.2017
Pippa Middleton und ihr zukünftiger Ehemann James Matthews. Quelle: dpa
London

Dieser Tage wähnt sich der naive Beobachter fast im royalen Wahnsinn, wenn die Presse täglich Wasserstandsmeldungen über neue Gerüchte zur Hochzeit des Jahres abliefert. Denn der berühmteste Po aus dem Königreich heiratet und da er gewissermaßen verwandtschaftlich mit der Krone verbunden ist, hat sich ein bemerkenswerter Hype auf der Insel und darüber hinaus entwickelt. Glücklich der, der eine Einladung zu dem gesellschaftlichen Ereignis 2017 in den Händen hält.

Man könnte beinah denken, dass auch sie royaler Abstammung ist – so groß ist das Interesse an der Hochzeit von Pippa Middleton. Seit Prinz William ihre Schwester Kate zur Herzogin machte, steht Pippa im Fokus. Jetzt sagt sie „Ja“ und nimmt James Matthews zu ihrem Ehemann.

Die 33-jährige Pippa Middleton heiratet den 41-jährigen Hedgefund-Manager James Matthews. Attraktiv, gut vernetzt und millionenschwer – Matthews besitzt ein 17 Millionen Pfund teures Stadthaus im Londoner Nobelviertel Chelsea und einen Privatflieger, um seine Eltern in ihrem Luxushotel im karibischen St Barts jederzeit besuchen zu können. Doch die Kirchenglocken der Verliebten läuten nicht in der Karibik, sondern im kleinen Dorf Englefield in der mittelenglischen Grafschaft Berkshire und die angeblich rund 150 Gäste sind aufgefordert, zwei Outfits mitzubringen – eines für die Trauung in der St Marks Kirche, eines für die Party danach auf dem Familienanwesen der Middletons im ländlichen Bucklebury, wo das Paar sein Glück zelebrieren will. Allein für die Feier ließ Pippa offenbar einen luxuriösen Glaspalast aus Belgien importieren. Paparazzi-Fotos zeigen das gigantische Konstrukt im Garten.

Prinz George und Prinzessin Charlotte streuen die Blumen

Der Welt-Öffentlichkeit bekannt wurde die Braut dadurch, dass sie ihrer Schwester Catherine bei deren Hochzeit die Schleppe hielt und mehr als zwei Milliarden TV-Zuschauer bewundernd auf ihr wohlgeformtes Hinterteil starrten. Fast stahl sie der Herzogin von Cambridge während der perfekt durchchoreografierten Romantik die Show. Was folgte, waren Ruhm und Ehre in den Klatschspalten der britischen Blätter: Diese begleiteten die „Schwester von Kate“ respektive „Schwägerin von Prinz William“ auf ihrer Suche nach Mr. Right. Am Wochenende tritt sie vor den Altar, aber nun besteht für sie selbst das Risiko, dass die Aufmerksamkeit weniger den schmachtenden Blicken zwischen ihr und ihrem Bräutigam gehören könnte, sondern einigen der berühmten Gäste.

Vorneweg dürften der dreijährige Prinz George und die zwei Jahre alte Prinzessin Charlotte für Entzückung sorgen. Die beiden Kinder von Kate und William treten als Pagenjunge beziehungsweise als Blumenmädchen auf. Niedlichkeitsfaktor: zehn von zehn Punkten. Allerdings soll sich Mutter Kate etwas sorgen, ob sich Klein-Charlotte (2) und Bruder Henry (3) auch gut benehmen. Die für ihren Stil gefeierte Kate wird hingegen versuchen, die graue Maus zu spielen, um ihrer Schwester nicht den Tag zu vermiesen – was ihr angesichts der in sie verliebten Boulevardpresse vermutlich nicht gelingen wird. Und dann sind da noch Prinz Harry und seine Freundin, die US-Schauspielerin Meghan Markle.

Die Hochzeit soll fast 300.000 Euro kosten

Eigentlich hat Pippa für ihren besonderen Tag folgende oberste Regel aufgestellt: „No ring, no bring.“ Nur wer verlobt oder verheiratet ist, darf den Partner mitbringen. Die Freundin des Bruders des Bräutigams fällt in diese Kategorie und müsste deshalb zuhause bleiben. Nur macht Pippa für Meghan anscheinend eine Ausnahme, sie wird ihren Prinzen wohl begleiten und die Fotografen lechzen bereits nach Fotos der Turteltauben. Ob sich Pippa Middleton und James Matthews an der Aufregung um ihre Hochzeit, die laut Medien rund 250.000 Pfund, umgerechnet fast 300.000 Euro, kosten soll, stören werden? Wohl kaum. Denn sogar der millionenschwere Hedgefund-Manager Matthews kennt sich in der Welt der Promis aus. Sein jüngerer Bruder Spencer ist der Star der äußerst erfolgreichen Reality-Show „Made in Chelsea“, in der sich verwöhnte, reiche Menschen in ihren 20ern zu Champagner und Kaviar verlieben, streiten, trennen und einander als Lästermäuler überbieten.

Eine Kolumnistin befand angesichts der Hochzeit denn auch im „Guardian“: „Endlich vereinigt sich Großbritanniens älteste Reality-Show, die royale Familie, mit einer der neuesten.“

Von Katrin Pribyl/RND

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