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Panorama Papst Franziskus „erreicht“ unsere Weltmeister
Nachrichten Panorama Papst Franziskus „erreicht“ unsere Weltmeister
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11:48 14.11.2016
Am Montag traf das DFB-Team im Vatikan auf Papst Franziskus.  Quelle: Twitter/DFB
Rom

 Joachim Löw war beeindruckt. „Es war sehr schön“, sagte der Bundestrainer nach der frühen Audienz beim Heiligen Vater. Nach knapp einer Stunde endete für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Besuch im Vatikan. „Er hat uns alle erreicht“, sagte DFB-Chefcoach Löw der Deutschen Presse-Agentur zur Botschaft, die Papst Franziskus dem Weltmeister mitgegeben hatte.

Bundestrainer Joachim Löw (links) über den Besuch bei Papst Franziskus: „Er hat uns alle erreicht.“ Quelle: Twitter/DFB

„Das war schon beeindruckend“, bemerkte Jungprofi Serge Gnabry, der beim jüngsten 8:0-Sieg in der WM-Qualifikation in San Marino als Länderspiel-Neuling mit einem mutigen Spiel und einem Tore-Dreierpack aufgefallen war. „So eine Gelegenheit bekommen nicht viele Menschen, den Papst zu erleben“, ergänzte der Bremer Bundesliga-Spieler. Um 9.14 fuhren die beiden gelben Reisebusse mit Löw, seinen 20 Spielern und dem restlichen DFB-Tross wieder aus dem Vatikan.

Geschenke für den Papst

Der Besuch beim Papst hatte eine besondere Note. Franziskus ist Argentinier und großer Fußball-Fan. Nun traf er auf die Akteure, die seinem Heimatland vor gut zwei Jahren in Rio de Janeiro den WM-Titel verwehrt hatten. Die Münchner Thomas Müller und Mats Hummels überreichten dem Papst ein signiertes Trikot des Weltmeisters.

 Gleich nach dem Frühstück hatten sich Müller, Hummels und ihre Kollegen in dunklen Anzügen auf den Weg gemacht. Angeführt wurde die Delegation von DFB-Präsident Reinhard Grindel, der im Apostolischen Palast einige Worte an den Papst richtete.

DFB-Präsident Reinhard Grindel (links) spricht zu Papst Franziskus. Quelle: Twitter/DFB

Die Mannschaft schenkte dem Papst zudem ein Tuch, das von Kindern und Jugendlichen aus dem Haus „Manus“ bemalt wurde. Das Kinderhaus wird von der Stiftung des DFB-Kapitäns Manuel Neuer betrieben.

Nach dem Besuch ging es direkt nach Mailand

Um 8.21 Uhr passierten die Weltmeister-Busse den südlichen Eingang zum Vatikan. Beobachter wurden freundlich, aber direkt von der Schweizer Garde und der Gendarmeria abgewiesen. Nur ein Fan im deutschen Weltmeister-Trikot aus Köln hatte am Eingang des Vatikans einen Blick auf die deutschen Spieler erhaschen wollen. Die Privataudienz beim Heiligen Vater war Höhepunkt und Abschluss der knapp zweitägigen DFB-Visite in Rom.

Gespannt lauscht die Delegation des DFB den Worten von Papst Franziskus. Quelle: Twitter/DFB

Nach dem Besuch fuhr die Mannschaft direkt zum Flughafen. Dort wartete die Chartermaschine nach Mailand. In der norditalienischen Stadt steht am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) das Testspiel gegen die Squadra Azzurra auf dem Programm.

In Rom haben es sich die DFB-Spieler aber noch einmal richtig gut gehen lassen. Vor dem letzten Spiel des Jahres ging es für „Die Mannschaft“ zu einem gemeinsamen Abendessen beim Italiener. Natürlich haben sie es sich nicht nehmen lassen an der Mannequin Challenge teilzunehmen. Dabei wird ein kurzer Clip gefilmt, in dem alle erstarren.

Von RND/fw/dpa

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