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Panorama In Höhle eingesperrt: Vermisste Jungen sind am Leben
Nachrichten Panorama In Höhle eingesperrt: Vermisste Jungen sind am Leben
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21:51 02.07.2018
Die zwölf vermissten Kinder wurden lebend im Inneren der Höhle gefunden Quelle: epa
Chiang Rai

Erleichterung für Angehörige und Retter: Die zwölf Jungen, die gemeinsam mit ihrem Fußballtrainer in einer Höhle in Thailand verschollenen waren, sind am Leben. Sie seien lebend gefunden worden und wohlauf, teilte die zuständige Provinzregierung am Montag mit. „Der Einsatz ist aber noch nicht abgeschlossen. Wir planen, das Wasser aus der Höhle herauszupumpen und sie holen.“

Seit dem 23. Juni wurde die Gruppe vermisst. Seitdem haben Hunderte Helfer, Taucher, Soldaten und Höhlenexperten nach der Gruppe gesucht. Eine Überflutung in den Gängen hatte den Rettungskräften die Arbeit erschwert. Nach starken Regenfällen am Montag war der Wasserspiegel sogar erneut gestiegen.

Die Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr Trainer hatten die Höhle nach einer Trainingseinheit. Doch eine Sturzflut nach heftigen Regenfällen versperrte ihnen den Ausgang. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen gingen die Bergungsarbeiten nur langsam voran.

Erleichterung bei den Angehörigen: Die Kinder wurden lebend gefunden Quelle: dpa

Auch Militärexperten aus den USA und Spezialtaucher aus Großbritannien beteiligten sich an der beschwerlichen Suche. Mit Rohren pumpten die Helfer das Wasser aus den verzweigten Gängen der zehn Kilometer langen Höhle. Auch über andere Eingänge fehlte zunächst jede Spur von der Gruppe.

Nach strapazierenden Rettungsarbeiten sind die zwölf Jungen, die in einer Höhle in Thailand verschollen waren, lebend gefunden worden. Neun Tage lang harrten die Kinder mit ihrem Fußballtrainer in der überfluteten Höhle aus.

Die Eltern der Vermissten hatten tagelang vor der Höhle ausgeharrt. Funde von Hand- und Fußabdrücken hatten die Hoffnung genährt, die Gruppe könne sich in die tief liegende Kammer gerettet haben.

Am Freitag hatte zudem der thailändische Regierungschef Prayut Chan-o-cha die Helfer in der Nähe der Stadt Chiang Rai besucht und ermunterte die Angehörigen, ihre Hoffnung nicht aufzugeben. „Glaubt an eure Kinder. Glaubt an die Behörden“, sagte Prayut. Er glaube daran, dass die Jungs stark seien und überleben würden.

Von RND/dpa

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