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Panorama Nazi-Schatz in Buenos Aires beschlagnahmt
Nachrichten Panorama Nazi-Schatz in Buenos Aires beschlagnahmt
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20:22 20.06.2017
Ein Mitglied der Bundespolizei hält im Interpol-Hauptquartier in Buenos Aires (Argentinien) eine Sanduhr mit Hakenkreuz. Quelle: AP
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Buenos Aires

Nach Abschluss der Ermittlungen sollen die Relikte in die Sammlung des Holocaust-Museums der Hauptstadt aufgenommen werden, wie die argentinische Sicherheitsministerin Patricia Bullrich am Montagabend (Ortszeit) erklärte.

Unter anderem wurden Hitler-Büsten, mit Hakenkreuzen versehene Reichsadler, Pistolen, Degen, Fern- und Vergrößerungsgläser, eine Mundharmonika-Sammlung sowie weitere Stücke beschlagnahmt.

Die Polizei hat bei einer Razzia am 8. Juni in der Nähe von Buenos Aires den größten Fund an Nazi-Gegenständen in der Geschichte des Landes gemacht. Nach Angaben der Behörden handelt es sich um Originale aus der Zeit des Nationalsozialismus. Und so sehen sie aus:

Den bisherigen Ermittlungen zufolge handelt es sich nach Angaben der Ministerin um Originalstücke aus der Zeit des nationalsozialistischen Regimes. Ein Antiquar wurde wegen Kunstschmuggels angeklagt. „Die Objekte sind ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass ranghohe Nazi-Hierarchen in Argentinien Zuflucht gefunden haben“, erklärte der Vorsitzende des Dachverbandes Jüdischer Vereinigungen Argentiniens (DAIA), Areil Cohen Sabban.

Von RND/dpa

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