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Panorama Mehr als 230 Waldbrände wüten in Nordamerika
Nachrichten Panorama Mehr als 230 Waldbrände wüten in Nordamerika
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11:11 11.07.2017
Flammen und Rauch bestimmen den Horizont in Cache Creek in der Provinz British Columbia, Kanada. Quelle: AP
Vancouver

Waldbrände in Nordamerika haben riesige Flächen verwüstet und Zehntausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. An der Westküste Kanadas mussten rund 14.000 Menschen ihre Häuser verlassen, im westlichen US-Bundesstaat Kalifornien wurden 8000 weitere von den Bränden vertrieben, wie örtliche Medien am Dienstag berichteten.

Bis zu 39 Grad in Vancouver

In der kanadischen Provinz British Columbia gab es laut dem Sender CBC mehr als 220 aktive Feuer. Zahlreiche Häuser seien zerstört worden, Straßen unpassierbar. Es seien überwiegend ländliche Gebiete betroffen, hieß es. Auch das Militär helfe bei den Löscharbeiten. Es werde noch lange dauern, bevor die Brände unter Kontrolle seien, sagen die Behörden.

Die Provinz British Columbia hatte bereits am Wochenende den Notstand ausgerufen. Mit Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius sei es in der Region seit längerem zu heiß und zu trocken, hieß es. Den Behörden zufolge waren die Brände von Blitzen und auch von Menschen ausgelöst worden.

Seit Tagen lodern die Flammen in Nordamerika. Mittlerweile haben die Feuer Kanada und Kalifornien im Griff – tausende Menschen haben ihre Häuser verlassen.

In Kalifornien wüteten Medienberichten zufolge am Montag (Ortszeit) 14 Feuer an verschiedenen Orten entlang der US-Westküste. Mehr als 5000 Feuerwehrleute waren seit dem Wochenende im Einsatz. Ursache für die Brände sei die andauernde Hitze. Starker Wind habe zur Ausbreitung der Feuer beigetragen, hieß es. Dutzende Häuser wurden zerstört. Der „Los Angeles Times“ zufolge waren die Brände sogar auf Satellitenbildern sichtbar.

Auch in den westlichen US-Staaten Nevada, Montana, Arizona, Colorado und Idaho gab es Brände, wie der Sender CNN am Dienstag berichtete.

Von dpa/RND/zys