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Panorama Meghan Markle wird als Trendsetterin gefeiert
Nachrichten Panorama Meghan Markle wird als Trendsetterin gefeiert
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10:15 14.12.2017
Schlicht und stilvoll, so präsentierte sich Meghan Markle wenige Tage nach ihrer Verlobung. Der navyblaue Maxi-Mantel der Marke Mackage findet seitdem reißenden Absatz. Quelle: imago
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London,


Kurz nachdem Meghan Markle und Prinz Harry zum ersten Mal in London als verlobtes Paar vor die Presse traten, stürzte auf einem anderen Kontinent die Website eines kleinen Designers zusammen. Es waren einfach zu viele Fans, die sofort die Jagd auf den rund 520 Euro teuren Mantel eröffneten, den die ehemalige US-Schauspielerin trug. Das Stück der kanadischen Marke Line the Label war innerhalb von Minuten ausverkauft.

Das amerikanische Bald-Mitglied der königlichen Familie ist schon jetzt Trendsetterin – und im Kreis der Windsors angekommen: Weihnachten werden Harry und Meghan bei der Queen auf ihrem Landsitz in Sandringham sein. Schwägerin Kate kam diese Ehre erst nach dem Jawort zuteil.

Prinz Harry und Meghan Markle haben ihre erste gemeinsame offizielle Reise unternommen. Hunderte Fans säumten die Straßen Nottinghams, um das frisch verlobte Paar zu sehen.

Nur sechs Tage nach dem Verlobungsfoto, als Markle in Nottingham in einem schlichten dunkelblauen Wollmantel und Statement-Rock ihr erstes Bad in der Menge nahm, war es wieder eine kanadische Designerin, die plötzlich in aller Munde war. Elisa Dahan, Designerin des Labels Mackage, berichtete anschließend auf „Bunte.de“: „Es sind nicht nur Leute in Großbritannien, die begeistert sind; es hat globale Ausmaße.“ Auch auf die Sonnenbrille, die Markle während des ersten öffentlichen Auftritts mit Prinz Harry bei den Invictus Games in Toronto auf der Nase hatte, gab es in den 24 Stunden danach einen wahren Ansturm. Mittlerweile machte das Unternehmen Finlay & Co. bekannt, dass die Verkäufe wegen der berühmten Kundin um 1000 Prozent gestiegen sind.

Auch Prinz George und Prinzessin Charlotte sind Trendsetter

Der Meghan-Effekt, wie Beobachter das Phänomen in Anlehnung an den sogenannten Kate-Effekt bezeichnen, hat längst eingesetzt. Was die beiden Frauen auch tragen, ist innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Herzogin Catherine hat es vorgemacht: Seit ihrer Hochzeit mit Prinz William profitieren etliche Modeunternehmen – ob Luxusdesigner oder im Volk verbreitete Labels wie Zara und Topshop – von Kates Vorliebe für Outfits, die oft aus teuren Designerstücken und bezahlbaren Teilen bestehen.

Sogar ihre Kinder, der vierjährige Prinz George und die zwei Jahre alte Prinzessin Charlotte, kurbeln schon in jungem Alter und – so darf man annehmen – ohne eigenes Zutun das Geschäft an. Was auch immer der kleine Prinz anhat, es ist innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Charlotte soll bis zu 3 Milliarden Pfund wert sein, hauptsächlich wegen ihres Modeeinflusses. Stichwort: Charlotte-Effekt.

Frauen wollen ihre Nase

Unter Meghan-Fans herrscht dagegen nicht nur ein Hype um ihre Kleidung und Accessoires, selbst ihre Nase gilt zurzeit als perfektes Modell für Patientinnen von Schönheitsoperationen, wie Chirurgen bereits berichteten. Beobachtern zufolge könnte die 36 Jahre alte Markle die 35-jährige Kate als Stilikone überholen. Ihre Vorteile? Etliche Händler hoffen, dass die erfolgreiche Seriendarstellerin Großbritannien in den derzeit eher ungewissen Brexit-Zeiten glamourösen Starglanz verleihen könnte. Zudem spricht sie nicht nur hauptsächlich den britischen Markt an. Seit Grace Kelly ist es das erste Mal, dass eine US-amerikanische Schauspielerin einen Prinzen heiratet. Mehr Märchen geht kaum. Vorneweg freut sich die Tourismusbranche auf der Insel, weil das Interesse an der Vermählung in den USA vermutlich noch größer wird, als es beim Jawort von Kate und William der Fall war. „Die Kombination von Prinz Harrys globalem Ruhm, Meghan Markles weltweiter Berühmtheit als Schauspielerin, sie dazu Amerikanerin und Großbritannien derzeit preislich erschwinglicher als vor einigen Jahren, ergibt eine starke Mischung“, sagte Bernard Donoghue, Chef des Verbands, in dem sich die führenden Besucherattraktionen des Landes zusammengeschlossen haben.

Zu den wenigen, die offenbar nicht vom Meghan-Effekt profitieren wollen, gehört jener Schmuckdesigner, der mit Prinz Harry den Verlobungsring entworfen hat. Er nimmt keine Bestellungen für Replika an. „Wenn Sie einen Ring wollen, dann designen wir Ihnen einen anderen.“ Die Absage hält royale Fans nicht ab: Britische Medien zeigen schon, wo heiratswillige Paare mehr oder minder bezahlbare Alternativen erstehen können.

Von Katrin Pribyl/RND

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