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Panorama Madonna verhindert Versteigerung ihres Höschens
Nachrichten Panorama Madonna verhindert Versteigerung ihres Höschens
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09:53 20.07.2017
Eigentlich privat: Madonna hat die Versteigerung mit juristischen Mitteln gestoppt. Quelle: imago
New York

Eine getragene Unterhose, ein Liebesbrief von ihrem Ex-Freund Tupac Shakur und eine Haarbürste – es sind sehr persönliche Dinge des Superstars, die das Online-Auktionshaus „Gotta Have It! Collectibles“ da versteigern wollte. Doch Madonna hat sich erfolgreich gegen den Verkauf gewährt: Sie erwirkte bei einem Gericht in New York, dass 22 Gegenstände der rund 130 Madonna-Objekte umfassenden Online-Auktion am Mittwoch vorerst nicht versteigert werden durften.

Auch ein Brief ihres Ex-Freundes Tupac Shakur sollte unter den Hammer gehen. Quelle: AP

Trotz ihrer Berühmtheit habe sie das Recht, ihre „Privatsphäre aufrechtzuerhalten, auch in Bezug auf höchst persönliche Gegenstände“, teilte Madonna Gerichtsdokumenten zufolge mit. Die 58-Jährige sei „schockiert“ gewesen, dass der Brief des verstorbenen Rappers Tupac angeboten werde und habe diesen niemals verkauft, verschenkt oder irgendwem das Recht zum Verkauf gegeben. In dem Brief soll sich der Rapper dafür entschuldigt haben, mit Madonna Schluss gemacht zu haben, nur weil sie weiss ist. Er hätte geschätzte 350.000 Dollar (304.000 Euro) einbringen können, sagte eine Sprecherin der Firma „Gotta Have It! Collectibles“ am Mittwoch.

„Es ist ungeheuerlich und äußerst beleidigend, dass meine DNA der Öffentlichkeit zum Verkauf angeboten werden könnte“, schrieb Madonna zur Versteigerung ihrer Haarbürste. Die Auktion lief trotz der Gerichtsentscheidung weiter, unter anderem wurden bei „Gotta Have Rock and Roll“ Schmuck, Kleidung und signierte Fotos von Madonna angeboten.

Getragene Unterwäsche von Madonna. Quelle: AP

Weitere Gegenstände von Madonna, die sie unter keinen Umständen zur Versteigerung preisgeben will: Private Fotos, nie veröffentlichte Songs und intime Liebesbriefe an Lover wie John Enos und Peter Shue, die sie nie abgeschickt hatte.

Versteigern lassen hatte die fraglichen Objekte Madonnas frühere Freundin und Beraterin Darlene Lutz. Madonna beschuldigt ihre ehemalige Freundin, die Gegenstände entwendet zu haben: „Sie hatte Zugang zu meinen Häusern und hat da auch öfter übernachtet, wenn ich nicht da war.“ Madonnas Schritte seien „unbegründet und wertlos“, teilte Lutz’ Sprecherin auf Nachfrage mit. Es gehe der Sängerin nur darum, das Ansehen des Auktionshauses und von Lutz zu „besudeln“.

Von RND/dpa/sin

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