Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Maaßen: "Paris-Attentäter hatte Fotos von Jülicher Kernforschungsanlage"
Nachrichten Panorama Maaßen: "Paris-Attentäter hatte Fotos von Jülicher Kernforschungsanlage"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:52 14.04.2016
Quelle: dpa
Berlin

Der Paris-Attentäter Salah Abdeslam soll in seiner Wohnung im Brüsseler Stadtteil Molenbeek Unterlagen über das deutsche Atomforschungszentrum Jülich aufbewahrt haben. Dies berichten die Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) in ihren Donnerstag-Ausgaben. Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, habe mehrere Mitglieder des streng vertraulich tagenden Parlamentarischen Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages darüber unterrichtet. Danach seien neben Ausdrucken von Artikeln aus dem Internet zu Jülich auch Fotos gefunden worden, die den Vorstandsvorsitzenden der Kernforschungsanlage, Wolfgang Marquardt, zeigen.

Das RND beruft sich auf mehrere Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Sie seien durch Maaßen bereits Ende März jeweils in Vier-Augen-Gesprächen über das Thema Jülich informiert worden. Unklar ist, ob Maaßen diese Informationen auch an das Kanzleramt und das Bundesinnenministerium weitergegeben hat. Auf Anfrage des RND erklärten Kanzleramt und Innenministerium am Mittwoch, man habe keine Informationen zu dem geschilderten Sachverhalt.

Im Gegensatz dazu versicherten auf RND-Nachfrage am Mittwoch mehrere Bundestagsabgeordnete sowie ein zuständiger Terrorismusexperte des Verfassungsschutzes, es gebe diese Informationen, und der Behördenchef habe sie vertraulich entsprechend unterrichtet.

DNN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wenn Schadenersatz-Klagen in den USA verhandelt werden, wird es oft teuer. 80 Hinterbliebene von Opfern des Germanwings-Absturzes verklagen nun eine Flugschule in Arizona, die zur Lufthansa-Gruppe gehört.

13.04.2016

Schwerbewaffnete Sicherheitskräfte versperren den Zugang zum Flughafen Amsterdam Schiphol, Passagiere werden weggeschickt. Ein Mann wird festgenommen. Nach vier Stunden gibt es Entwarnung.

13.04.2016

Wenn Niedergeschlagenheit das Leben regiert und Alltagssituationen Schweißperlen auf die Stirn treiben: Therapien für psychisch Kranke seien zwar teuer, schreibt die WHO. Sie lohnen sich aber - auch wirtschaftlich.

13.04.2016