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Panorama Lkw-Fahrer bei Test von Anti-Terror-Sperre verletzt
Nachrichten Panorama Lkw-Fahrer bei Test von Anti-Terror-Sperre verletzt
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11:14 05.05.2017
Sperrblöcke, wie vor diesem Weihnachtsmarkt in Erfurt, werden zum Schutz vor terroristischen Angriffen aufgestellt. (Archivbild) Quelle: imago
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Fürstenhagen

Beim Test einer Anti-Terror-Sperre im niedersächsischen Fürstenhagen wurde am Samstag ein Lkw-Fahrer schwer verletzt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Auf einem geteerten Feldweg wollte eine Firma aus dem Raum Uslar einen neu entwickelten Sperrblock testen. Sie sollen zukünftig zum Schutz vor terroristischen Angriffen verwendet werden.

Auf Videos war zu sehen wir ein heller Kurzlastwagen gegen die Konstruktion fuhr. Der Sperrblock hielt die Wucht des Aufpralls zwar stand, der Lkw wurde aber schwer beschädigt.

Der 48-jährige Fahrer wurde von Feuerwehrkräften aus dem Fahrzeug befreit und mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Göttingen geflogen. Nach Informationen der HNA musste der Mann, ein erfahrener Stockcar-Fahrer, notoperiert werden.

Der HNA sagte der Unternehmer, der Test sei mit Feuerwehr und Rettungssanitätern abgesprochen gewesen. Brisant: Nach Angaben der Polizei war es aber nicht offiziell angemeldet worden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Göttingen wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Von RND/abr

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