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Panorama Lasst Bloom sprechen
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18:00 01.06.2017
Ein Mann mit Vergangenheit – und wie die genau verlief, hat Orlando Blooms Mutter jetzt ein für allemal definiert. Quelle: dpa
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London

Er kämpfte sich fünfmal durch die verfluchte Karibik, löste als liebestoller Legolas den trojanischen Krieg aus und war der schöne Paris im Herrn der Ringe. Na ja, so ähnlich jedenfalls, Hollywoodschauspieler Orlando Bloom ist ein Megastar, was scheren ihn da kleine Ungenauigkeiten. Tun sie vermutlich nicht, aber Blooms Mutter Sonia Copeland Bloom hat die Nase voll von solcher Schlamperei. Und zwar so gründlich, dass sie an alle größeren britischen Redaktionen einen Lebenslauf ihres Sohnes geschickt hat. Den mögen die Herrschaften Journalisten künftig bitte als Basis ihrer Berichterstattung über den 40-Jährigen nutzen und nicht länger irgendwelchen fehlerhaften Quatsch zusammenschreiben, wünscht sie sich.

„Ich habe das Vergnügen, Ihnen eine Kopie seines Lebenslaufes zu senden, der ebenso aktuell wie akkurat ist“, heißt es britisch-höflich laut mehreren Medienberichten im Anschreiben der 75-jährigen ehemaligen Journalistin. Es folgen vier Seiten mit detaillierten Angaben zur Schullaufbahn des Filius inklusive einzelner Noten, gefolgt von Details zur schauspielerischen Ausbildung und späteren „kometenhaften Laufbahn“ von Bloom. Der Ehrendoktortitel der Universität Kent fehlt ebenso wenig wie eine lückenlose Filmografie – und eine erkleckliche Auswahl von Kritiken, selbstredend alle positiv.

Kein Wort findet sich hingegen von den älteren und jüngeren Skandälchen, mit denen Bloom junior von sich reden gemacht hat. Zuletzt wurde britischen Boulevardzeitungen zufolge einer 21-jährigen Schauspielschülerin ihr Techtelmechtel mit dem Beau zum Verhängnis. Sie jobbte als Kellnerin in einem Londoner Luxushotel, wo sie Blooms Aufmerksamkeit und offenbar nicht nur die erregte, jedenfalls landete sie mit ihm in seinem Zimmer. Dort fand sie am nächsten Morgen der Hotelmanager und feuerte sie auf der Stelle. Angeblich erfuhr Bloom später von der Misere und entschuldigte sich ganz gentlemanlike telefonisch bei der jungen Frau.

Vielleicht war aber auch alles ganz anders, und Mutter Bloom schickt in Kürze eine Zusammenfassung dessen, was tatsächlich geschah zwischen ihrem Sohn und dem jungen Talent. Die Zeitungen werden’s drucken, versprochen.

Von Stefanie Gollasch/RND

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