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Panorama Kid Rock will US-Senator werden
Nachrichten Panorama Kid Rock will US-Senator werden
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10:57 13.07.2017
War erst vor wenigen Monaten als Gast von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus: US-Sänger Kid Rock Quelle: EPA
Detroit

„The Rock“ alias Schauspieler Dwayne Johnson kokettiert bereits damit, dass er 2020 gegen Donald Trump um die Präsidentschaft antreten will. Jetzt wirft der nächste „Rock“ seinen Hut in den politischen Ring – Kid Rock.

Mit zwei großen Unterschieden zum Actionfilm-Helden. Erstens: Der US-Sänger ist ein Verbündeter von Trump (er hatte erst im April als Gast des Präsidenten das Weiße Haus besucht) und würde als Republikaner antreten.

Zweitens: Rock will unter seinem bürgerlichen Namen Robert Ritchie bereits 2018 in seinem Heimatstaat Michigan gegen die demokratische Senatorin Debbie Stabenow antreten.

„In Rock we trust“

Der 46-Jährige bestätigte jetzt auf Twitter, dass die neu ins Leben gerufene Webseite „kidrockforsenate.com“ mit dem Slogan „Are you scared?“ (zu deutsch: Hast du Angst?) echt ist: „Viele haben mich das gefragt und die Antwort ist ein definitives Ja! Eine große Ankündigung wird in naher Zukunft folgen.“ Dazu stellte er ein eindeutiges Wahlkampfplakat dazu.

Als Musiker feiert Kid Rock seit fast 20 Jahren beständig Charterfolge. Abseits der Musik war der US-Amerikaner auch häufiger wegen seines Privatleben in den Schlagzeilen.

Auf der Website ist Kid Rock auf einem Lehnstuhl in einem herrschaftlichen Zimmer zu sehen, im Hintergrund hängt ein Gemälde von George Washington.

Fans können auf einer weiteren Webseite Schilder, Mützen und T-Shirts mit der Aufschrift „Kid Rock for Senate“ bestellen. Daneben werden wechselnd Slogans angezeigt wie „In Rock we trust“ („Auf Rock vertrauen wir“) - eine Anspielung auf den Wahlspruch der USA, „In God we trust“ („Auf Gott vertrauen wir“) - oder „Welcome to the Party“, ein Wortspiel, da „Party“ sowohl Feier als auch Partei heißt.

Die US-Republikaner haben sich bislang nicht zu der Kid-Rock-Kampagne geäußert. Deren Aussichten auf Erfolg sind übrigens nicht sehr hoch: Michigan gilt als Hochburg der Demokraten.

Von RND/Dierk Sindermann/zys/dpa