Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Instantnudeln sind die neue Währung in US-Gefängnissen
Nachrichten Panorama Instantnudeln sind die neue Währung in US-Gefängnissen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:30 25.08.2016
Ramen sind eine Art ursprünglich japanischer Nudeln aus Weizenmehl. Quelle: Harish Tyagi/Archiv- und Symbolbild
Anzeige
Washington

Vielerorts sinken die Mittel, wenig oder schlechtes Essen werde aber auch als Strafe eingesetzt. "Schlichtes Essen als Bestrafung ist keine offizielle Politik in den Gefängnissen, ist aber ein landesweiter Trend in den Verwaltungen", schreibt der Soziologe Michael Gibson-Light in seiner Studie.

Außerdem werde auf breiter Front der Service zurückgefahren: Zum einen, um einen gewissen Level harter Bestrafung hochzuhalten, zum anderen aus Kostengründen.

"Die Insassen sind so unglücklich mit Menge und Qualität des Essens, dass sie dazu übergegangen sind, sich auf Ramen-Nudeln als eine Form von Geld in der Untergrund-Wirtschaft zu verlassen", heißt es in der Studie. "Sie sind billig, schmackhaft, kalorienreich und werden als Währung benutzt." Ramen sind eine Art ursprünglich japanischer Nudeln aus Weizenmehl.

Gibson-Light schreibt, dass ein solcher Wechsel in der Währung keine kleine Sache sei, immerhin existiere Tabak als Hauptwährung in den Gefängnissen mindestens seit dem Bürgerkrieg und wahrscheinlich schon länger. "Die Tatsache, dass sich das geändert hat, hat ernste Ursachen." Er rief dazu auf, das Thema der Ernährung Gefangener größer angelegt zu untersuchen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit ungewöhnlichen Schildern kämpft eine badische Kleinstadt gegen Falschparker auf Behindertenparkplätzen.

An allen Stellplätzen in Gengenbach, die für Behinderte reserviert sind, hat die 10.600 Einwohner zählende Kommune am Oberrhein Zusatzschilder angebracht: "Wenn Sie meine Behinderung übernehmen, dann überlasse ich Ihnen diesen Platz!".

25.08.2016

Trümmerhaufen, zerstörte Häuser, 120 Tote und über 350 Verletzte. Sieben Jahre nach dem Erdbeben von L'Aquila hat ein neues schweres Beben die Region in Mittelitalien getroffen. Unter den Opfern sind viele Kinder.

24.08.2016

Das hätte schlimmer ausgehen können: Bei Osnabrück hält ein Bus an einem Bahnübergang, Fahrgäste steigen ein - dann rammt ein Güterzug den Bus. Zwei Menschen werden schwer verletzt.

24.08.2016
Anzeige