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Illegale Jagd kostet Millionen Vögel das Leben

Umwelt Illegale Jagd kostet Millionen Vögel das Leben

Das illegale Töten von Vögeln ist nach Einschätzung von Naturschützern ein riesiges Problem. Vor allem rund um das Mittelmeer sind die Tiere nach einem aktuellen Bericht von Umweltaktivisten nicht sicher.

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Eine erschossene Turteltaube, aufgenommen auf Malta. Tierschützer schätzen die Zahl der rund ums Mittelmeer illegal getöteten Vögel auf rund 25 Millionen.

Quelle: Komitee gegen den Vogelmord/dpa/Archiv

Brüssel. Rund 25 Millionen Vögel werden nach Schätzungen von Naturschützern jedes Jahr rund um das Mittelmeer illegal getötet. Allein im EU-Land Italien müsse jährlich von 5,6 Millionen gesetzeswidrig umgebrachten Tieren ausgegangen werden.

So heißt es in einem Bericht der Organisation Birdlife International. Lediglich Ägypten sei im Mittelmeerraum für Vögel noch gefährlicher. Als die bei Jägern beliebteste Art nennt der Bericht den Buchfink. Danach folgen Mönchsgrasmücke, Wachtel und Singdrossel.

Gejagt werden die Vögel nach Angaben von Birdlife aus unterschiedlichen Gründen - meist sei es zum Verzehr oder als Zielobjekt für den Schießsport. Als besonders grausam bezeichnen die Tierschützer die Jagd mit sogenannten Leimruten. Bei ihnen bleiben die Tiere an mit Klebstoff bestrichenen Stöcken hängen.

dpa

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