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Panorama Hitzewarnung: Wird heute der heißeste Tag des Jahres?
Nachrichten Panorama Hitzewarnung: Wird heute der heißeste Tag des Jahres?
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10:27 26.07.2018
Bis zu 38 Grad werden es am Donnerstag. Quelle: dpa
Hamburg/Kiel/Schwerin

Die Hitzewelle in Deutschland hält an. Mit bis zu 38 Grad wird der Donnerstag laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der heißeste Tag des Jahres. Die Spitzenwerte werden demnach im Raum Düsseldorf, Köln und Duisburg erwartet.

Viel trinken, lauwarm duschen und kalte Fußbäder – es gibt zahlreiche Tipps, um an heißen Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren. Unsere Favoriten im Überblick:

Auch dem Norden Deutschlands steht ein Hitzerekord bevor: Vor allem in den westlichen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, im Süden Schleswig-Holsteins und in Niedersachsen wird es mit bis zu 37 Grad drückend heiß. Besonders trifft die Hitzewelle das Osnabrücker Land. In den anderen Teilen Niedersachsens gehen die Meteorologen von rund 35 Grad aus.

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Bereits die Nacht zu Donnerstag sei mit bis zu 20-Grad an den Küstenabschnitten nahezu „tropisch“ gewesen, sagte ein Sprecher des DWD. Der Ostwind sorge für ungewöhnlich hohe Temperaturen an den Küsten. In den anderen Teilen Norddeutschlands gehen die Meteorologen von rund 30 Grad aus. Ein wenig Abkühlung versprechen die Küstenregionen an der Ostsee. Dort soll es knapp unter 30 Grad warm werden.

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schwitzen ebenfalls weiter

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schwitzen ebenfalls weiter. Es bleibe wie am Mittwoch, teilte der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag mit. Am wärmsten werde es wohl wieder in Bernburg (Salzlandkreis) mit 36 bis 37 Grad. In Leipzig, Jena und dem Thüringer Becken erwarte man bis zu 35 Grad. Am kühlsten soll es entlang der Neiße mit maximal 31 Grad sein.

Doch die anhaltende Hitze bringt auch Probleme mit sich: Nach Angaben des DWD können sich am Donnerstagnachmittag vereinzelt Wärmegewitter bilden. Örtlich sei Starkregen möglich. Die Waldbrandgefahr sei dennoch unverändert hoch. In Brandenburg beispielsweise herrscht in fast allen Landkreisen die höchste Waldbrandgehfahrestufe. Mit Blick auf die Sonnenstunden in Berlin rechnen Meteorologen mit einem neuen Jahrhundertsommer.

Deutscher Wetterdienst gibt amtliche Hitzewarnung heraus

Für weite Teile Deutschlands gab der DWD eine amtliche Hitzewarnung heraus: Sie gilt von Donnerstag, 11 Uhr, bis Freitag, 19 Uhr. Es werde eine starke Wärmebelastung erwartet, heißt es auf der Internetseite. An beiden Tagen sei in einigen Regionen mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung zu rechnen. Das betreffe insbesondere dicht bebaute Stadtgebiete. Nicht betroffen sind davon bisher der Süden Deutschlands sowie der Süden Sachsens.

Besonders im hessischen Bad Nauheim sind die Menschen bereits am Mittwoch ins Schwitzen gekommen. Dort zeigte das Thermometer die Höchsttemperatur von 37,1 Grad an. Der zweitwärmste Ort war demnach Barsinghausen in Niedersachsen mit 36,9 Grad. Auch im rheinland-pfälzischen Andernach wurde es mit 36,5 Grad am Mittwoch richtig heiß. Bad Nauheim war bereits am Montag Spitzenreiter der wärmsten Städte gewesen - mit 32,7 Grad.

Und in den kommenden Tagen soll es heiß bleiben. Es könne zwar vereinzelte Gewitter geben, die sorgten aber kaum für Abkühlung, hieß es beim DWD. Erst am Wochenende könnten die Temperaturen etwas sinken und am Sonntag womöglich unter die 30-Grad-Marke fallen. Zu Beginn der neuen Woche erwarten die Meteorologen dann schon wieder einen neuen Temperatur-Anstieg.

Von RND/dpa/are