Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Helikopter suchen vor Indonesien nach Schiffbrüchigen
Nachrichten Panorama Helikopter suchen vor Indonesien nach Schiffbrüchigen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:06 21.12.2015
Eine Frau weint vor der Liste der Passagiere. Quelle: EPA/STR
Jakarta

Mit Helikoptern und Booten haben Rettungskräfte vor der Küste Indonesiens die Suche nach 76 Schiffbrüchigen fortgesetzt. Mindestens 39 Menschen überlebten das Fährunglück vor der Insel Sulawesi, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Drei konnten demnach nur tot geborgen werden. Hohe Wellen erschwerten die Rettungsarbeiten. Demnach waren drei Suchschiffe und zwei Helikopter im Einsatz.

In einem Krisenzentrum in Siwa im Südosten der Insel, wo die Fähre hätte ankommen sollen, wurden Passagierlisten ausgehängt. Davor versammelten sich weinende Angehörige.

Das Schiff war am Samstag mit 118 Menschen an Bord aus dem Hafen von Kolaka im Norden Sulawesis ausgelaufen. Dann sei das Wetter jedoch umgeschlagen und die See sehr stürmisch geworden, berichtete die "Jakarta Post". Der Kapitän habe noch einen Notruf abgesetzt, zitierte die Zeitung den Chef der Hafenbehörde, Andi Lani Salahut. "Sie haben ein Rettungsboot angefordert, nachdem die Wellen eine Höhe von sechs Metern erreicht hatten."

Die Küste sei bereits in Sicht gewesen, als der starke Wellengang den Schiffsrumpf beschädigt habe, zitierte die Nachrichtenseite "Tempo.co" ein überlebendes Besatzungsmitglied. Das Schiff begann zu sinken, an die Passagiere wurden Schwimmwesten verteilt.

Am Montag erklärte die Katastrophenschutzbehörde, noch gebe es Hoffnung, weitere Überlebende zu finden. Helfer retteten zwei Schiffbrüchige, die stundenlang im Wasser getrieben waren, wie die Nachrichtenseite "Kompas.com" berichtete. Zudem sei auf dem Wasser ein unbemanntes Schlauchboot gefunden worden, hieß es. Unbestätigten Berichten zufolge sollen weitere Überlebende an Land gespült worden sein - die Behörden wollten dies überprüfen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Vermutlich aus Eifersucht hat in Bayreuth ein Mann seine Ex, deren Vater und sich selbst erschossen. Der neue Freund der Frau überlebte das blutige Drama schwer verletzt. Der Todesschütze war Jäger.

21.12.2015

In einem Industriepark in Südchina rutscht ein Schuttberg ab. Er begräbt Häuser und Menschen. Die Behörden schicken immer mehr Retter, doch sie können kaum Erfolge melden.

21.12.2015

Wenn die Sektkorken an Silvester knallen, denken viele an die vergangenen 365 Tage zurück. Dann nehmen sie sich vor, vieles besser zu machen. Aber wie viele halten eigentlich durch?

21.12.2015