Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Flammen in Kalifornien und Fluten in Louisiana
Nachrichten Panorama Flammen in Kalifornien und Fluten in Louisiana
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:06 17.08.2016
Brennendes Haus bei Cajon Junction: Das Buschfeuer im Süden Kaliforniens breitet sich rasent schnell aus. Quelle: Eugene Garcia
Anzeige
Lake Arrowhead/Baton Rouge

Mehr als 80 000 Menschen müssen vor einem Buschfeuer in Südkalifornien in Sicherheit gebracht werden. Rund 34 500 Häuser und Wohnungen würden evakuiert, teilte die zuständige Forstbehörde im Bezirk San Bernardino am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und erreichte nach einem Bericht der "Los Angeles Times" ein Ausmaß von rund 7300 Hektar.

Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, ließ in der ländlichen Bergregion am Cajon-Straßenpass, rund 110 Kilometer nordöstlich von Los Angeles, den Notstand ausrufen. Die 1800 Meter hoch gelegene Ortschaft Wrightwood, im Winter ein beliebter Ski-Ort, musste der "Los Angeles Times" zufolge komplett geräumt werden. Zwei Autobahnen, die Hauptverkehrsadern der Region, wurden gesperrt, was die Evakuierung erschwerte. Eine anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen um 35 Grad Celsius verschärft die Lage.

Tausende Feuerwehrleute kämpften in Kalifornien gleich gegen mehrere große Buschbrände an. Im Norden des dürregeplagten Westküstenstaates machten die Helfer am Dienstag Fortschritte bei der Eindämmung eines Brandes, der nahe der Ortschaft Clearlake 175 Gebäude zerstörte. Die Polizei hat dort einen 40-jährigen Mann wegen Verdachts auf Brandstiftung festgenommen.  

Die Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen im südlichen Bundesstaat Louisiana stieg indes laut Medienberichten auf elf. Mehr als 30 000 Menschen und 1000 Haustiere wurden nach Behördenangaben bislang aus überfluteten Häusern und Fahrzeugen gerettet, seit heftige Regenfälle am Freitag einsetzten. Tausende Menschen mussten in Notunterkünften übernachten. Nach Angaben von Gouverneur John Bel Edwards ist unklar, wie viele Menschen vermisst werden.

Mehr als 60 000 Betroffene hätten sich bislang bei der nationalen Katastrophenschutzbehörde FEMA für Hilfsleistungen registriert, teilte Edwards am Dienstag mit. Rund 40 000 Häuser und Wohnungen sind ihm zufolge betroffen. Edwards hatte das Hochwasser bereits zuvor als beispiellos bezeichnet. Die US-Regierung hatte einen Katastrophenfall großen Ausmaßes ausgerufen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wenige Tage nach einer 14-stündigen Irrfahrt von Flixbus-Reisenden ist das Fernbus-Unternehmen erneut in die Kritik geraten. Mehrere Fahrgäste wurden nach einer 30-minütigen Pause im pfälzischen Haßloch zurückgelassen.

17.08.2016

Der Amokschütze von München soll seine Waffe im Darknet erstanden haben. Der mutmaßliche Händler wurde jetzt in Marburg festgenommen.

16.08.2016

Ein Elektroauto des US-Herstellers Tesla ist bei einer Probefahrt in Südfrankreich in Flammen aufgegangen. Alle Insassen hätten das Fahrzeug vorher verlassen können, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

16.08.2016
Anzeige