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Panorama Fehlender Laufschuh von getöteter Joggerin gefunden
Nachrichten Panorama Fehlender Laufschuh von getöteter Joggerin gefunden
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15:03 28.11.2016
Anfang November wurde Carolin G. bei Freiburg ermordet. Vom Täter fehlt noch jede Spur. Quelle: dpa
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Freiburg

Ein Spaziergänger fand den Schuh am Sonntag unweit der Stelle, wo die Leiche entdeckt wurde, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Freiburg mitteilten. Er lag demnach abseits der Wege in dichtem Gestrüpp. 

Der vermisste Schuh der ermordeten Joggerin Carolin G. wurde am Sonntag Quelle: Polizei

Es handele sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ um den bisher fehlenden Laufschuh der 27-Jährigen. Er werde nun ebenso wie der Fundort auf Spuren untersucht. 

Die 27-jährige Frau aus Endingen war am 10. November, vier Tage nach ihrem Verschwinden, tot in einem Waldstück nahe ihres Wohnortes gefunden worden. Sie wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Ermittler gehen von einem Sexualdelikt aus. Die Ermittler gingen bislang hunderten Hinweisen nach, ohne dass es jedoch eine konkrete Spur gab.

60 000 Euro Belohnung nach Freiburger Frauenmorden

Zur Aufklärung dieses und eines weiteren ungeklärten Frauenmordes im Raum Freiburg setzen die Ermittler auf Belohnungen in fünfstelliger Höhe. In den beiden Fällen wurden für Hinweise insgesamt 60.000 Euro ausgesetzt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Mitte Oktober war in Freiburg eine 19-jährige Studentin vergewaltigt und getötet worden, der Täter ist unbekannt. 35.000 Euro seien für diesen Mord ausgelobt, 25.000 Euro für den an Carolin G. in Endingen. Gezahlt werde eine Belohnung für Angaben, die zur Ergreifung des oder der Täter führen.

Offen ist, ob die beiden ungeklärten Mordfälle zusammenhängen. Die Polizei hat nach eigener Aussage keine Hinweise darauf, kann es aber nicht ausschließen. Die bisherigen Ermittlungen waren in beiden Fällen ins Leere gelaufen, die Polizei tappt weiter im Dunkeln.

Noch keine Spur vom Täter

Von der Staatsanwaltschaft kommen den Angaben zufolge nun insgesamt 12.000 Euro Belohnung, das weitere Geld stamme von privater Seite. Mehrere Personen hätten sich beteiligt, dies helfe möglicherweise bei den Ermittlungen. Weitere Angaben hierzu machten die Ermittler nicht. In beiden Fällen laufen noch DNA-Untersuchungen. Bisher hatten diese kein entscheidendes Ergebnis gebracht. Beide Fälle hatten in der Bevölkerung Verunsicherung ausgelöst.

Im Fall der ermordeten Studentin in Freiburg ruft die Polizei zudem zu Hinweisen an der dortigen Universität auf. Über eine Online-Befragung sucht sie Besucher der Semestereröffnungsparty „Big Medi Night“ der Fachschaft Medizin in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober. Die 19-Jährige hatte diese Party besucht und wollte danach mit dem Fahrrad alleine nach Hause fahren. Nach wenigen Kilometern wurde sie Opfer des tödlichen Verbrechens. Die Polizei hat bisher nach eigenen Angaben knapp 200 Partybesucher vernommen, ohne so auf die Spur des unbekannten Täters zu kommen.

Von RND/fw/afp/dpa

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