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Panorama Familienstreit nach Tod von Rudi Assauer – Tochter bei Beerdigung unerwünscht
Nachrichten Panorama Familienstreit nach Tod von Rudi Assauer – Tochter bei Beerdigung unerwünscht
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12:02 11.02.2019
Bettina Michel (links) soll ihre Halbschwester Katy von der Beerdigung des gemeinsamen Vaters Rudi Assauer ausgeschlossen haben. Quelle: picture alliance/dpa
Gelsenkirchen

Nach dem Tod des früheren Schalke-Managers Rudis Assauer ist ein erbitterter Familienstreit um seine Beerdigung entstanden. Wie die „Bild“ berichtet, soll seine Tochter Katy, die aus seiner zweiten Ehe entstammt, von der Beisetzung ausgeschlossen worden sein.

„Ich weiß nicht, wann und wo er beerdigt wird“, so Katy Assauer zur „Bild“. „Papas Sekretärin hat mir mitgeteilt, dass ich keine weiteren Informationen bekommen werde.“ Die langjährige Sekretärin des Managers, die eine Generalvollmacht über Assauer besitzen soll, die über sein Leben hinausgeht, hat sich auf die Seite seiner ältesten Tochter Bettina geschlagen. Die 53-Jährige hatte ihren Vater seit 2012 bei sich gepflegt und möchte offenbar nicht, dass ihre Halbschwester bei der Beerdigung erscheint.

Tochter Bettina soll Rudi Assauer isoliert haben

Doch auch Katy steht in dem Familienstreit nicht alleine da. Schauspielerin Simone Thomalla war neun Jahre lang mit Assauer liiert, ihre Tochter Sophia wuchs mit ihm auf. Ebenfalls auf ihrer Seite steht Assauers ehemalige Lebensgefährtin Beate Schneider. In einer Todesanzeige, die in der „Westdeutsche Allgemeinen Zeitung“ veröffentlicht wurde, werfen sie Tochter Bettina vor, Rudi Assauer isoliert zu haben.

„Auf dem schweren Weg, den Du gegangen bist, waren Nähe und Abstand zu Deinen Lieben nicht mehr von Dir bestimmbar. Jetzt nehmen wir Dich wieder in den Arm und verabschieden uns unendlich traurig“, steht in der Anzeige, die unter anderem von Simone und Sophia Thomalla, Katy Assauer und Beate Schneider aufgegeben wurde.

„Ich möchte keine mediale Schlammschlacht“

Dabei war die Beziehung von Katy zu ihrem Vater nach eigenen Angaben sehr eng. „Ich war bei ihm, als er vor acht Jahren die niederschmetternde Diagnose in einer Klinik in Essen erhalten hatte. Danach begleitete ich ihn ein halbes Jahr während seiner Therapie. Ich möchte keine mediale Schlammschlacht. Ich möchte mich nur von meinem Vater verabschieden“, so Katy zur „Bild“.

Dass sie von der Beerdigung ausgeschlossen wurden, thematisiert auch Sophia Thomalla noch einmal in einem Instagram-Post. „Leider war eine Beziehung zum Schluss nicht wirklich da, heißt, ich werde mich nicht verabschieden dürfen“, schreibt Schauspielerin.

Die Bundesliga-Legende Rudi Assauer verstarb am 6. Februar im Alter von 74 Jahren. 2012 wurde bekannt, dass der Ex-Fußballprofi an Alzheimer erkrankt war.

Von RND/mat

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