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Panorama Ex-Junkie warnt mit Schockbildern vor Heroin
Nachrichten Panorama Ex-Junkie warnt mit Schockbildern vor Heroin
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11:51 20.07.2017
Melissa Lee Matos hat diese Schockbilder von sich veröffentlicht – als Warnung vor dem Konsum von Heroin. Mittlerweile ist die Ehefrau und mehrfache Mutter längst wieder clean – und hat sich erholt. Quelle: Facebook/Melissa Lee Matos
West Virginia

„So sah ich jahrelang aus – wie eine Tote“: Eine Mutter aus Virginia teilt mit der Welt, wie sie als Heroin-Süchtige lebte. Melissa Lee Matos ist seit 18 Monaten wieder clean und hofft, eine Warnung für andere zu sein. Deshalb stellte sie die Fotos, die sie in ihrer schrecklichen Lebensphase zeigen, auf Facebook.

„Wie ein Zombie“

Die Schockbilder zeigen sie am Tiefpunkt ihres Lebens: Abgemagert und beinahe bewusstlos im Badezimmer, das Gesicht voller Abzesse, dunkler Flecken und Narben. „So hat mich mein Mann jahrelang sehen müssen und auch meine kleine Tochter. So sahen meine Freunde mich, wenn ich ab und an das Haus verlassen habe“, schreibt Melissa Lee Matos in einem Facebook-Beitrag. „Wie ein Zombie.“

Melissa Lee Matos war drogensüchtig, Heroin richtete die Amerikanerin beinahe zugrunde. Nach dem gelungen Entzug will Matos vor dem Drogenkonsum warnen. Dazu hat sie schockierende Fotos veröffentlicht.

Sie habe mehrfach geglaubt, zu sterben, habe dann aber doch noch die Kurve gekriegt. „Und das könnt Ihr auch“, heißt es in dem Appell. „Ruft mich an, schreibt mir. Es gibt Hoffnung. Ich will Euch helfen und sagen, wo ihr Hilfe findet.“

Weltweite Reaktionen

Ausdrücklich bittet sie darum, die Fotos, die ihr Ehemann aufgenommen hatte, weiter zu posten. Als Warnung für andere, die ebenfalls Drogenabhängig sind, oder an Familienmitglieder, Verwandte, Freunde, die es sind. „Zeigt ihnen das Gesicht der Frau, die jeden Cent für Drogen ausgegeben hat.“

Der Aufruf sorgt weltweit für Reaktionen: Bereits nach wenigen Tagen bekam sie hunderte Briefe zurück, Tausende kommentierten die Einträge auf ihre Facebook-Seite.

Dabei gab es auch Kritik. Manch einer warf ihr vor, sich so zu zeigen. Andere fragten, warum sie als Mutter überhaupt mit dem Drogenkonsum begonnen habe. Aber diese Reaktionen machen Melissa Lee Matos nichts aus: „Für jeden Hass-Kommentar habe ich 50 Nachrichten bekommen, die mir Mut machen, mich unterstützen und mich beglückwünschen.“

Von Dierk Sindermann/RND/zys

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