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Panorama „Die Wunden sind noch da“
Nachrichten Panorama „Die Wunden sind noch da“
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12:35 10.09.2016
Seit 9/11 spielen die Kapellen der New Yorker Polizei alljährlich in der Nähe des Anschlagsortes Ground Zero, um die Anschlagsopfer zu ehren. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA
New York

Polizeikapellen zogen am Freitag mit Dudelsäcken, Trommeln und anderen Instrumenten durch den New Yorker Stadtteil Manhattan. Sie spielten Lieder wie „Amazing Grace“ und „God Bless America“ oder auch „New York, New York“.

Seit 9/11 spielen die Kapellen der New Yorker Polizei alljährlich in der Nähe des Anschlagsortes Ground Zero, um die Anschlagsopfer zu ehren. Zum diesjährigen 15. Jahrestag des Terroranschlags auf das World Trade Center luden sie Polizeibands aus anderen Städten dazu. Kollegen aus Boston, Chicago, Cleveland und Seattle folgten ihrer Einladung.

„Die Wunden sind noch da“

„15 Jahre scheinen eine lange Zeit zu sein, aber die Wunden sind noch da“, sagte der New Yorker Polizeigeistliche Robert Romano in einer Ansprach vor den Beamten. Auch New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio nahm an der Veranstaltung teil.

Bei den Anschlägen vor 15 Jahren hatten Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida Passagierflugzeuge entführt und in das World Trade Center sowie in das Gebäude des Verteidigungsministeriums bei Washington gesteuert.

Eine vierte entführte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania in ein Feld. Etwa 3000 Menschen wurden durch die Anschläge getötet, die meisten in New York. Unter den dortigen Todesopfern waren 71 Polizisten.

Von William Edwards/afp/RND

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