Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Deutsche bewerten Klimawandel mehrheitlich als Gefahr
Nachrichten Panorama Deutsche bewerten Klimawandel mehrheitlich als Gefahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:25 27.11.2015
Heizkraftwerk in Frankfurt (Oder): 87 Prozent der Deutschen sehen den Klimawandel als Gefahr für Mensch und Natur. Quelle: Patrick Pleul/Archiv
Anzeige
Berlin

Die große Mehrheit der Deutschen (87 Prozent) sieht den Klimawandel als Gefahr für Mensch und Natur.

Dabei ist die Bereitschaft, das eigene Verhalten zu ändern, nach dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unterschiedlich: So sparen nur 39 Prozent der Deutschen aus Klimaschutzgründen Strom - vor allem die Älteren. Bei den über 55-Jährigen sind es 43 Prozent, bei den 25 bis 34 Jahre alten Deutschen dagegen nur 35 Prozent. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der über 2000 befragten Erwachsenen sprachen sich zugleich dagegen aus, die Preise für Öl und Kohle zu erhöhen, um durch den Klimawandel verursachte Schäden zu finanzieren.

22 Prozent der Menschen fahren aus Klimaschutzgründen weniger Auto. Bei den 25- bis 34-Jährigen haben 18 Prozent die Anzahl ihrer Autofahrten deswegen reduziert. In der Gruppe der über 55-Jährigen sind es erneut etwas mehr und zwar 26 Prozent.

Ebenfalls 22 Prozent der Befragten nehmen sich zwar vor, im Alltag aus Klimaschutzgründen weniger Auto zu fahren, setzen dies aber nicht oder selten um. 16 Prozent aller Befragten nutzen aus diesen Klimaschutzgründen ein spritsparendes Modell und 5 Prozent verzichten deswegen sogar ganz auf ein eigenes Auto.

Jeder fünfte deutsche Haushalt (20 Prozent) bezieht Strom von einem Ökostromanbieter. Dabei entscheiden sich etwas mehr Westdeutsche (21 Prozent) für den grünen Strom als im Osten Deutschlands (16 Prozent). Unter den Grünenwählern gibt deutlich mehr Menschen (37 Prozent) als im Bundesdurchschnitt, die Ökostrom beziehen. Bei den CDU/CSU-Wählern sind es 21 Prozent.

Die Frage, ob Kohle und Öl teurer werden sollten, um durch den Klimawandel verursachte Schäden zu finanzieren, verneinte knapp die Hälfte (44 Prozent) der 25- bis 34-Jährigen. Bei den über 55-Jährigen waren es mit 59 Prozent deutlich mehr, die sich gegen Preiserhöhungen aussprachen.

Bei der Frage, ob der Klimawandel mit seinen gefährlichen Auswirkungen noch verhindert werden könne, lagen Skeptiker (39 Prozent) und Optimisten (37 Prozent) sehr dicht beieinander.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Ice Bucket Challenge hat einen Nachfolger: Diesmal kippen sich die Teilnehmer nicht eimerweise kaltes Wasser über, sondern lassen ein wassergefülltes Kondom auf den Kopf fallen.

27.11.2015

Mit wütenden Drohungen hat ein Mann in Sydney die halbe Nachbarschaft geweckt. Dazu hysterische Schreie einer Frau und Krach, als würden Möbelstücke geworfen - für die Nachbarn war das ein klarer Fall.

27.11.2015

Fachleute unterstützen in Deutschland immer häufiger Eltern und Alleinerziehende bei der Erziehung: Mehr als eine halbe Million (531 500) Babys, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben 2014 mit einer erzieherischen Hilfe begonnen.

27.11.2015
Anzeige