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Panorama Deutsche Schülergruppe überlebt Lawine - Toter in der Slowakei gemeldet
Nachrichten Panorama Deutsche Schülergruppe überlebt Lawine - Toter in der Slowakei gemeldet
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20:33 09.01.2019
Ein Bagger befreit eine Straße von den Schneemassen. Quelle: Harald Schneider/APA/dpa
Hannover

An der Ostsee steht die zweite Sturmflut dieses Jahres bevor, in Bayern nimmt das Schneetreiben kein Ende: Unwetterlagen haben Deutschland auch am Mittwoch fest im Griff.

– Im Berchtesgadener Land ist eine Lawine abgegangen und hat eine Straße in Marktschellenberg teilweise verschüttet. Menschen wurden nicht verletzt.

– Nach starkem Schneefall sitzen im Ortsteil Buchenhöhe bei Berchtesgaden rund 350 Menschen fest und müssen per Lastwagen mit Lebensmitteln versorgt werden. Auch die Gemeinde Jachenau wird voraussichtlich bis Freitag nur über eine Forststraße erreichbar sein.

– Wegen des starken Schneefalls gilt in den bayerischen Alpen jetzt die zweithöchste Lawinenwarnstufe.

– Für die Ostseeküste gab es eine Sturmflutwarnung. Teile der Lübecker Altstadt wurden überflutet.

Die Entwicklungen am Mittwoch:

+++ Slowakei meldet Lawinen-Toten +++

17.33 Uhr: Ein 40-jähriger Skitourist ist am Mittwoch im Norden der Slowakei von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Wie der Bergrettungsdienst HZS am Abend mitteilte, wurde der Einheimische als einziger aus einer Gruppe von Tourengehern von der Lawine mitgerissen. Weil die Wetterverhältnisse einen Hubschraubereinsatz nicht erlaubten, konnten die Bergretter nur zu Fuß zu der Unglücksstelle gelangen.

Bis zu ihrer Ankunft war der Verschüttete bereits von seinen mit Suchgeräten ausgerüsteten Begleitern aus den Schneemassen befreit worden. Alle Wiederbelebungsversuche von Begleitern und Sanitätern an dem Bewusstlosen seien aber erfolglos geblieben, hieß es im Bericht der Bergrettung.

+++ Sechs Deutsche Schüler überleben Lawine +++

17.15 Uhr: Sechs Schüler aus Deutschland sind in Österreich von einer Lawine erfasst und zum Teil verschüttet worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, überlebten alle den Vorfall nahezu unverletzt. Die Schneebrettlawine löste sich im Bereich des Skigebiets Wildkogel unterhalb der Bergstation. Die Ausläufer der Lawine erfassten die Schüler an einer Skiwegquerung. Zwei der Jugendlichen (16 und 17) wurden dabei ganz, zwei (beide 17) zum Teil verschüttet. Zwei weitere (16 und 17) wurden von der Lawine erfasst, jedoch nicht verschüttet.

Die 29 Jahre alte Lehrerin und eine weitere Schülerin hatten Glück und kamen mit der Lawine nicht in Kontakt. Innerhalb kürzester Zeit gelang es nachfolgenden Skifahrern und den übrigen Mitgliedern der Schülergruppe, alle Personen zu orten und zu bergen. Die vier Erfassten wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Schüler sollen alle aus Halle an der Saale kommen.

+++ Jetzt auch Galtür abgeschnitten +++

16.23 Uhr: Die Lawinenlage in Österreich hat sich im Verlauf des Mittwoch weiter zugespitzt. Immer mehr Orte sind aufgrund der sehr großen Lawinengefahr nicht mehr erreichbar - darunter auch der Ort Galtür in Tirol. Im Februar 1999 waren dort durch eine Lawinenkatastrophe 31 Menschen gestorben. Die Gemeinde hat nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA die Paznauntalstraße (B188) zwischen Mathon und Galtür wegen Lawinengefahr in beide Richtungen gesperrt.

Ebenfalls nicht mehr erreichbar waren am Mittwoch die bei Skitouristen beliebten Orte Lech, Zürs und Stuben im Bundesland Vorarlberg sowie Obertauern in Salzburg. In vier österreichischen Bundesländern gilt derzeit in manchen Regionen die höchste Lawinenwarnstufe fünf.

+++ Viele Unfälle wegen des Wetters in Sachsen +++

15.56 Uhr: Schnee und Glatteis haben am Mittwoch in Sachsen zu zahlreichen Unfällen und zu gesperrte Straßen geführt. Allein die Polizeidirektion Chemnitz zählte am Morgen vom Erzgebirge bis nach Mittelsachsen rund 130 Karambolagen und damit deutlich mehr als normalerweise. Bei fünf Unfällen wurden fünf Menschen leicht verletzt, meist blieb es bei Blechschäden. Zudem sorgten zahlreiche liegengebliebene Lkws für gesperrte Straßen. Die Polizeidirektion Zwickau registrierte von Mitternacht bis Mittwochmittag rund 60 Unfälle.

In Fürstenau im Osterzgebirge wurde am Mittwoch ein 62-Jähriger tot in seinem Auto entdeckt. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann gesundheitliche Probleme und starb hinterm Steuer. Daraufhin kam er von der Straße ab. Medienberichten zufolge steckte der Wagen in einer Schneewehe fest. Ersthelfer konnten deshalb die Wagentür nicht öffnen und mussten die Feuerwehr alarmieren.

+++ Brocken meldet Orkan, viel Schnee - und eine eingeschneite Bahn +++

15.25 Uhr: Tief „Benjamin“ hat auch im Harz Schneefall und Sturm gebracht – und einen Zug der Harzer Schmalspurbahn eingeschneit. Die Wagen samt mehreren Dutzend Passagieren hatten sich am Vortag in einer Schneewehe kurz vor dem Brocken-Bahnhof festgefahren und blockierten auch am ganzen Mittwoch die Strecke zum Gipfel. Die Passagiere mussten stundenlang ausharren, bevor sie mit einer neuen Lok weiterfahren konnten. Beschäftigte des Unternehmens waren von 6 Uhr morgens an damit beschäftigt, den Zug freizuschaufeln, wie HSB-Sprecher Dirk Bahnsen sagte.

Auf dem Brocken wuchs die Schneedecke binnen eines Tages von 75 auf 103 Zentimeter an, wie Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst am Nachmittag in Leipzig sagte. Bis Donnerstag könnten 20 weitere Zentimeter dazukommen.

+++ Viele Schulen wegen Schneemassen geschlossen +++

15.05 Uhr: Zahlreiche Schulen in Südbayern bleiben wegen der starken Schneefälle geschlossen. In den oberbayerischen Landkreisen Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen sollen die Kinder und Jugendlichen an diesem Donnerstag zuhause bleiben. Außerdem findet in den Schulen im schwäbischen Memmingen kein Unterricht statt. In einigen Schulen in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Unterallgäu, Berchtesgadener Land und München fällt der Unterricht ebenfalls aus. In einigen Teilen Südbayerns bleiben die Schulen auch am Freitag geschlossen.

+++ Polizei bestätigt: Keine Verschütteten in Lawine +++

14.55 Uhr: Bei dem Lawinenabgang am Mittwochmittag wurden keine Menschen oder Fahrzeuge verschüttet – das hat die Polizei bestätigt. Rettungskräfte waren mit Lawinensuchhunden im Einsatz. Die Schneemassen verteilten sich auf einer Breite von rund 30 Metern und bis zu fünf Metern Höhe auf der Fahrbahn. Mit Radladern wurde das Schneegeröll von der Straße geräumt. Die Strecke bleibt zunächst wegen möglicher neuer Abgänge gesperrt. Für die bayerischen Alpen hatten die Behörden die zweithöchste Lawinenwarnstufe ausgerufen.

+++ Sturmflut an der Ostseeküste glimpflich verlaufen +++

14.35 Uhr: Die Sturmflut an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste am Mittwoch hat keine größere Schäden angerichtet. „Im Vergleich zur Sturmflut in der vergangenen Woche ist es diesmal glimpflich verlaufen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Lübeck. In der Hansestadt, deren Altstadt zum Unesco-Welterbe gehört, wurden einige Straßen überflutet – etwa im Bereich der Obertrave und des Bauhofs. „Die Bewohner, Laden- und Restaurantbesitzer waren aber vorbereitet und hatten ihre Häuser mit Sandsäcken oder Hochwasserschotts geschützt.“

+++ Offenbar keine Verschütteten in Lawine +++

13.55 Uhr: Beim Lawinenabgang in der Gemeinde Marktschellenberg sind nach ersten Erkenntnissen keine Menschen verschüttet worden. Suchhunde schlugen nicht an, laut Polizei gebe es keine Anzeichen, dass Personen zu Schaden gekommen sind.

+++ Mindestens bis Mitte nächster Woche Schnee in Bayern +++

13.05 Uhr: Nach Tief „Benjamin“ ist noch lange nicht Schluss mit dem Winterwetter in Bayern: Bis mindestens Mitte nächster Woche sei vor allem im Alpenraum mit Schnee zu rechnen, sagte am Mittwoch der Leiter der Regionalen Wetterberatung München des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Guido Wolz. Eine aktuelle Unwetterwarnung des DWD gilt bis Freitag. Am Samstag könnte sich die Lage dann vorübergehend etwas entspannen. „Die Schneefälle werden nicht so massiv sein, der Tiefläufer ist dann so gut wie durch“, sagte Wolz.

+++ Bahn-Mitarbeiter in Österreich retten Gams aus Schneemassen +++

12.55 Uhr: Zwei Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben eine Gams aus Schneemassen gebuddelt und ihr so das Leben gerettet. Wie auf einem online veröffentlichten Video der Rettungsaktion zu sehen ist, war das Tier im Nationalpark Gesäuse in der Steiermark fast komplett im Schnee eingesunken, lediglich die Spitzen der Hörner ragten noch heraus. Die Retter entdeckten die Gams bei Schneeräumungsarbeiten, wie die ÖBB der „Kronen“-Zeitung mitteilte. Als sie das Wildtier am Dienstag bemerkten, stoppten sie den langsam fahrenden Zug und fuhren zurück. Mit Schaufeln befreiten zwei von ihnen das Tier vorsichtig. Die Gams machte sich auf wackligen Beinen anschließend in Richtung Wald davon.

Hurra die Gams!

Auch das kann Schneeräumung sein 🐐 © ÖBB/Gottsbacher

Gepostet von Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) am Mittwoch, 9. Januar 2019

+++ Lawine verschüttet Straße bei Berchtesgaden +++

12.10 Uhr: Im Ort Marktschellenberg bei Berchtesgaden hat eine rund fünf Meter hohe Lawine eine Straße verschüttet. Das berichtet das Onlineportal „Rosenheim24“. Bergwacht und Mitarbeiter der Gemeinde seien mit einem Radlader vor Ort. Ein Sprecher der Polizei sagte dem Bericht zufolge, es müsse nun geklärt werden, ob sich Personen unter den Schneemassen befinden.

+++ Heftige Schneefälle – Wälder im Erzgebirge teilweise gesperrt +++

11.45 Uhr: Aufgrund starker Schneefälle sind die Wälder in und um Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) gesperrt worden. „Zahlreiche Bäume sind bereits umgestürzt, weitere Schäden werden erwartet“, sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch. Die Bäume haben schwer an der Last zu tragen, daher kommt es vielerorts zu Schneebruch.

Nach Angaben der Stadt sind unter anderem der Buchholzer Wald, das Mühlholz in Frohnau sowie der Ratswald bis hin zur tschechischen Grenze betroffen. Zudem wurde die Auffahrt zum Pöhlberg aus Sicherheitsgründen gesperrt.

+++ Zweithöchste Lawinenwarnstufe in bayerischen Alpen +++

11.40 Uhr: Wegen des starken Schneefalls gilt in den bayerischen Alpen jetzt die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Die Behörden warnten am Mittwoch vor einer großen Gefahr von Abgängen. Der massenhafte Neuschnee werde durch den starken Wind verfrachtet und habe keine Bindung zur alten Schneedecke, erklärte die Lawinenwarnzentrale in München. Skifahrer könnten an nicht präparierten Hängen sehr leicht Schneebretter auslösen. Auch in den kommenden Tagen bleibe die Lawinengefahr hoch.

+++ Sechs Kinder und zwei Erwachsene bei Glätteunfall verletzt +++

11.20 Uhr: Bei einem Unfall auf glatter Straße in Winden (Rheinland-Pfalz) sind die acht Insassen eines Kleinbusses, unter ihnen sechs Kinder, leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, verlor die Fahrerin am Morgen die Kontrolle über den Kleinbus. Er wird laut Polizei zum Transport von Kindern eingesetzt. Feuerwehr, Rettungskräfte und Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Nähere Angaben konnte die Polizei zunächst nicht machen.

+++ Sturmtief „Benjamin“: Teile der Lübecker Altstadt unter Wasser +++

11 Uhr: Wegen einer Sturmflut sind einige Straßen der Lübecker Altstadt überflutet. Betroffen seien insbesondere die Bereiche Obertrave und Bauhof, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwoch. Der Pegelstand habe um 9 Uhr um 1,13 Meter über dem mittleren Wasserstand gelegen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) prognostizierte in der Lübecker Bucht im Laufe des Tages Pegelstände von bis zu 1,40 Metern über dem mittleren Wasserstand.

Dies sei eine mittlere Sturmflut, wie sie Lübeck immer wieder mal treffe, sagte der Sprecher. Die Bewohner der gefährdeten Gebiete seien gewarnt worden. In Lübeck-Travemünde sei zum Teil die Trave-Promenade überflutet. In Lübeck hätten die meisten Bürger gelassen reagiert. An der Lübecker Obertrave lagen die Sandsäcke griffbereit am Straßenrand, an der Musikhochschule und anderen Gebäuden waren die Eingänge mit Hochwasserschotts verbarrikadiert.

+++ 350 Menschen sitzen bei Berchtesgaden fest +++

10.30 Uhr: Nach starkem Schneefall sitzen bei Berchtesgaden rund 350 Menschen fest und müssen per Lastwagen mit Lebensmitteln versorgt werden. Die einzige Straße zum Ortsteil Buchenhöhe in der Nähe des Obersalzbergs sei bis auf weiteres gesperrt, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Berchtesgadener Land. Am Vormittag sei damit begonnen worden, die Strecke zu räumen. Mehrere Bäume drohten unter der schweren Schneelast umzustürzen und sollten gefällt werden. Nur Einsatzkräfte konnten die eingeschneiten Bewohner über die Straße erreichen.

Auch die Menschen in der oberbayerischen Gemeinde Jachenau bei Bad Tölz sind auf Lebensmittellieferungen angewiesen, weil die Zufahrtsstraße gesperrt ist. Bewohner und Rettungskräfte können das Dorf aber über eine kleine Forststraße erreichen.

+++ Nach Sturm Bestandsaufnahme auf Nordseeinseln – Helgoland-Fähre fällt aus +++

10.05 Uhr: Nach der ersten größeren Sturmflut des Jahres wird am Mittwoch in Niedersachsen an der Küste und auf den Inseln untersucht, ob Schäden verursacht worden sind. Das sagte ein Sprecher des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Aufgrund der Dunkelheit gebe es bisher keinen Überblick. Auf Borkum nimmt das Havariekommando an den Stränden die Suche nach Treibgut wieder auf, das aus Containern des Frachters „MSC Zoe“ angespült worden sein könnte. Mit Kettenfahrzeugen werde zunächst der Strand wieder abgefahren, sagte der Sprecher des Havariekommandos.

Die Fähre von Cuxhaven nach Helgoland fährt auch am Mittwoch noch nicht, wie die Reederei Cassen Eils auf ihrer Homepage mitteilte. Wangerooge wird dagegen vom Nachmittag an wieder angefahren. Sturmtief „Benjamin“ hatte die niedersächsische Küste am Dienstag erreicht.

+++ Lastwagen versorgt eingeschneite Bewohner mit Lebensmitteln +++

9.15 Uhr: Nur noch eine kleine Forststraße verbindet die tief eingeschneite Gemeinde Jachenau bei Bad Tölz derzeit mit der Außenwelt: Damit den Bewohnern in den kommenden Tagen nicht das Essen ausgeht, soll ein Lastwagen am Mittwoch Lebensmittel in den Ort liefern. Wegen zahlreicher unter der Schneelast umgekippter Bäume bleibt die Staatsstraße nach Lenggries und Walchensee bis voraussichtlich Freitag gesperrt, wie ein Sprecher des Staatlichen Bauamts Weilheim sagte. Ein Räumen der Strecke sei derzeit nicht möglich, weil weitere Bäume drohten umzufallen.

Bewohner der Jachenau und Einsatzkräfte könnten aber über die kleine Forststraße die Gemeinde erreichen. Die Menschen seien nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Vor Ort seien zudem Sanitäter stationiert, erklärte der Sprecher.

Ein Auto fährt über eine verschneite Straße. Quelle: Barbara Gindl/APA/dpa

+++ Sturmflut überspült Straßen in Wismar +++

9.10 Uhr:
In Wismar hat die Sturmflut Teile der Stadt überschwemmt. Aktuell liegt der Pegelstand 1,30 Meter über Normal, wie ein Pressesprecher der Stadt Wismar mitteilte. Am Mittwochmorgen liefen der Schiffbauerdamm und ein daneben liegender Parkplatz mit Wasser voll. Die Polizei sperrte die betroffenen Bereiche ab.

Kurz nach 7 Uhr hatte die Stadt die Sirene ausgelöst, um Anwohner vor dem Hochwasser zu warnen. Diese hatten sich bereits gestern mit Sandsäcken auf die nahenden Fluten vorbereitet. Die Feuerwehr musste bisher noch nicht ausrücken, beobachtet aber stetig die Lage.

Ein Transporter steht auf einem von der Sturmflut leicht überschwemmten Parkplatz am Stadthafen in Wismar. Quelle: Jens Büttner/dpa

+++ Flughafen Köln/Bonn durch Eisregen eine Stunde lang lahmgelegt +++

9.05 Uhr: Am Flughafen Köln/Bonn haben Eisregen und Hagel am Mittwochmorgen zeitweise den Betrieb lahmgelegt. Der Flugbetrieb sei für eine gute Stunde unterbrochen gewesen, sagte eine Sprecherin. In dieser Zeit seien die Bahnen gesprüht und geräumt worden. Anschließend sei der Betrieb um 7.45 Uhr wieder aufgenommen worden.

+++ Winter sorgt in Bayern für kräftige Einschränkungen +++

8 Uhr: Für viele Menschen in Südbayern dürfte der Mittwoch mit Schneeschippen beginnen. Meteorologen haben wieder teils ergiebige Schneefälle vorhergesagt, vor allem an den Alpen. Weil die Räumdienste schon Anfang der Woche nicht hinterherkamen, fällt in mehreren Regionen der Unterricht an den Schulen aus. Die Behörden rechnen zudem damit, dass weitere Straßen gesperrt werden müssen. Im oberbayerischen Landkreis Miesbach besteht Katastrophenalarm.

In Oberfranken führte starker Schneefall am Mittwochmorgen zu mehreren Unfällen. In der Region Hof und im Fichtelgebirge kamen einem Polizeisprecher zufolge zahlreiche Autos und Lastwagen von den Straßen ab. Ein Mensch wurde dabei verletzt. Im nördlichen Oberbayern gab es mehrere Kleinunfälle, wie die Einsatzzentrale mitteilte.

+++ Sturmtief „Benjamin“ zieht weiter: Sturmflut an der Ostsee +++

7.55 Uhr: Die Ostseeküste bereitet sich auf eine Sturmflut vor. Der Seewetterdienst Hamburg gab am frühen Mittwochmorgen eine Starkwind-Warnung für die Ostseeküste heraus. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erwartet bis zum Mittag Pegelstände von bis zu 1,30 Metern über dem mittleren Wasserstand. Für die Nordsee besteht nach Angaben des BSH dagegen am Mittwoch keine Sturmflutgefahr mehr.

Auf der Hochseeinsel Helgoland in der Nordsee hatte das Hochwasser am Dienstag seinen Scheitelpunkt mit 1,55 Meter über dem normalen Hochwasser erreicht. Der Verkehr zwischen Cuxhaven und Helgoland wurde eingestellt. Die ost- und nordfriesischen Inseln sowie die Halligen waren den Tag über teilweise auf sich allein gestellt, da die Fähren in den Häfen blieben.

Dienstag, 8. Januar 2019

+++ Schmalspurbahn steckt in Schneewehe fest +++

18.58 Uhr: Ein Zug der Harzer Schmalspurbahn hat sich auf dem Weg zum Brocken in einer Schneewehe festgefahren. Der Zug mit mehreren Dutzend Fahrgästen steckte am Dienstag gut vier Stunden lang fest, wie Unternehmenssprecher Dirk Bahnsen sagte. Eigentlich sollte er gegen Mittag am Bahnhof auf dem 1141 Meter hohen Berg ankommen und Touristen einsammeln. Doch kurz vor dem Ziel blieb der Zug im Schnee stecken. Das Fahrzeug musste aufwendig freigeschaufelt werden. Eine Lok holte den einen Teil des Zuges mit allen Passagieren ab und fuhr ihn bergab zurück zum Bahnhof Drei Annen Hohne in Wernigerode.

Der zweite Zugteil samt festgefahrener Lok steckte am Abend weiter fest. Beschäftigte der Schmalspurbahn versuchten, das Fahrzeug freizuschaufeln. Im Laufe des Abends sollte die Lok zum Bahnhof am Brocken fahren, um dort weitere Passagiere, Wanderer und Bahn-Personal einzusammeln und zum Tal zu bringen. Wie lange sich die Arbeiten hinziehen, war zunächst nicht abzusehen.

Lesen Sie hier: Was man über das Schneechaos in den Alpen wissen sollte

+++ Ostseeküste erwartet Sturmflut am Mittwoch +++

18.52 Uhr: An der Ostseeküste wird das Hochwasser in der Nacht zu Mittwoch und am Vormittag in den meisten Gebieten gelassen erwartet. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat Pegelstände bis zu 1,30 Meter über Normal vorhergesagt, die aber voraussichtlich nur an den westlichen Küstenabschnitten erreicht werden. In Wismar, wo während des letzten Hochwassers Straßen überflutet wurden, stünden gestapelte Sandsäcke bereit und Anwohner seien aufgefordert, ihre Autos aus den hochwassergefährdeten Bereichen am Hafen zu fahren, sagte eine Stadtsprecherin. Der Deutsche Wetterdienst warnt fast landesweit bis in den Mittwochmorgen vor Sturmböen.

Richtung Osten werde die Sturmflut geringer ausfallen, nahe der polnischen Grenze voraussichtlich knapp einen Meter über Normal, hieß es. Nur wenn die Pegel höher als erwartet steigen sollten, würden etwa in Rostock Absperrungen für die tiefgelegene L22 vorbereitet, sagte ein Stadtsprecher.

+++ Ostseefähre rammt Anleger +++

18.30 Uhr: In Travemünde drückte der Wind eine Fähre gegen den Anleger. Das Schiff wurde am Rumpf durchlöchert. Ansonsten kippten vereinzelt Bäume um. Verletzte oder größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.

+++ Sturmflut überspült Hamburger Fischmarkt +++

18.17 Uhr: Hamburg hat die erste Sturmflut des Jahres erlebt. Die Elbe überflutete am späten Nachmittag Teile des St.-Pauli-Fischmarkts. Kurz nach 17 Uhr lag der Pegelstand nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bei 1,88 Meter über dem mittleren Hochwasser.

+++ Bahnstrecke von Baum blockiert +++

17.30 Uhr: Ein von Sturmböen umgewehter Baum hat vorübergehend die wichtige Bahnstrecke zwischen Bielefeld und Hannover blockiert. Etliche Fernzüge zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin mussten über Osnabrück umgeleitet werden. Zwischen Herford und Bielefeld, wo es zu dem Sturmschaden gekommen war, gab es einen Ersatzverkehr. Wie die Deutsche Bahn am Nachmittag mitteilte, wurde die Strecke nach der Reparatur des Schadens wieder freigegeben. Es kam zunächst aber weiter zu einigen Verspätungen.

+++ Höchste Lawinenwarnstufe in der Steiermark +++

17.03 Uhr: In Teilen Österreichs gilt nun die höchste Lawinenwarnstufe. Im Bundesland Steiermark sei in einigen Regionen Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen worden, teilten die Behörden am Dienstag mit. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme angesichts der erwarteten Neuschneemenge von bis zu einem Meter.

„Anordnungen der Behörden jetzt nicht zu befolgen, ist kein Kavaliersdelikt, sondern lebensgefährlich“, sagte der stellvertretende Landeschef Michael Schickhofer. Betroffen ist unter anderem die bei Touristen beliebte Region Dachstein. Schickhofer riet allen Bürgern und Touristen, an sicheren Orten zu bleiben, Absperrungen ernst zu nehmen und nicht notwendige Aktivitäten im freien Gelände zu unterlassen.

+++ Südbayern erwartet weiteres Winterchaos +++

16.33 Uhr: Meteorologen erwarteten in Bayern erneut ergiebige Schneefälle, vor allem an den Alpen. In einigen Landkreisen fällt deshalb weiterhin der Unterricht aus, die Räumdienste arbeiten auf Hochtouren. Im Landkreis Miesbach bleibt der Katastrophenalarm bis auf Weiteres bestehen.

„Die Lage ist nach wie vor angespannt“, sagte am Dienstag eine Sprecherin des Landratsamts Miesbach. Meteorologen hätten für die Region starken Sturm und erneuten Schneefall prognostiziert. „Das versetzt uns in Alarmbereitschaft.“ Die Behörde rechne damit, dass weitere Bäume umstürzen werden. „Es sind nach wie vor zahlreiche Straßen gesperrt, und wir gehen davon aus, dass weitere dazu kommen werden.“

In den Schulen im Landkreis Miesbach fällt deshalb in der restlichen Woche der Unterricht aus, ebenso im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und der schwäbischen Stadt Memmingen. In den Landkreisen Unterallgäu, Traunstein und Berchtesgadener Land sind ebenfalls mehrere Schulen betroffen, im Berchtesgadener Land gilt das Unterrichtsfrei allerdings zunächst nur bis Mittwoch.

+++ ADAC verdoppelt Absatz an Schneeketten +++

15.35 Uhr: Weil es in den vergangenen Tagen so stark geschneit hat, konnte der ADAC im Vergleich zum Vorjahreszeitraum doppelt so viele Schneeketten verkaufen. Die Leute würden ihre Autos immer je nach Situation präparieren und nicht vorausschauend planen, sagte Thomas Schwarz vom ADAC Südbayern am Dienstag. „Zum Beispiel gibt es an Wochenenden immer einen Anstieg, weil viele dann Ausflüge machen“, so Schwarz.

+++ Sperrwerke machen vor Sturmflut dicht +++

15.30 Uhr: Im Kampf gegen die erwartete Sturmflut sind die niedersächsischen Sperrwerke an den Flüssen Ems, Weser und Elbe geschlossen worden. Wann sie wieder geöffnet werden, hänge von der Entwicklung der Wasserstände ab, sagte ein Sprecher des Landesbetriebs NLWKN am Dienstag. Für eine Schadenseinschätzung sei es derzeit noch zu früh. Das Wasser werde in der kommenden Niedrigwasserphase nicht komplett ablaufen, und in der Nacht zum Mittwoch sei erneut mit einer leichten Sturmflut zu rechnen. Daher sei eine Bestandsaufnahme auf den Inseln erst am Mittwoch sinnvoll, sagte der Sprecher.

+++ Ministerium warnt vor Schneebruchgefahr in Bayerns Wäldern +++

15.15 Uhr: Das bayerische Forstministerium warnt vor hoher Schneebruchgefahr in den Wäldern des Freistaats. „Viele Bäume können im Moment unter der hohen Schneelast jederzeit umkippen oder zusammenbrechen“, betonte Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) am Dienstag. Vor allem im Süden und Südosten solle man sich nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage möglichst nicht im Wald aufhalten und unter Bäumen generell höchste Vorsicht walten lassen. Für die kommenden Tage werden weitere Schneefälle und Regen sowie zusätzlich Wind und Sturmböen erwartet. Damit steige das Risiko noch einmal gravierend.

+++ Elbfähre stoppt wegen Hochwassers den Verkehr +++

14.40 Uhr: Die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen hat am Dienstagmittag den Fährbetrieb wegen Hochwassers eingestellt. Die Schiffe würden voraussichtlich am Abend gegen 18 Uhr den Pendelverkehr zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen wieder aufnehmen, teilte die Reederei auf ihrer Homepage mit.

+++ Sturmflutmarke bei Helgoland knapp überschritten +++

14.15 Uhr: Sturmtief „Benjamin“ hat in der Nordsee für eine kleine Sturmflut gesorgt. Auf Helgoland erreichte das Hochwasser seinen Scheitelpunkt gegen 13.30 Uhr. Mit 1,55 Meter über dem normalen Hochwasser sei die Sturmflutmarke von 1,5 Metern knapp überschritten worden, sagte ein Sprecher beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).

Die ost- und nordfriesischen Inseln sowie der Halligen waren den Tag über teilweise auf sich allein gestellt, da die Fähren in den Häfen blieben. Auch der Sylt-Shuttle schränkte wegen des Wetters den Betrieb ein. Wohnwagengespannen, Pkw mit Anhänger, Lkw mit leeren Anhängern, sowie Lkw mit Gefahrgut und Motorräder wurden nicht befördert, wie das Unternehmen mitteilte. Größere Sturmschäden wurden jedoch zunächst nicht bekannt.

+++ Skigebiete kapitulieren vor dem Schnee – viele Lifte geschlossen +++

13.20 Uhr: Geschlossene Pisten statt Fahrspaß bei weißer Pracht: Am Dienstag wurden in Bayerns Skigebieten zahlreiche Lifte und Pisten gesperrt. Der Grund: ausgerechnet der viele Schnee, der in den vergangenen Tagen niederging. So waren im Gebiet Brauneck bis auf drei kleine Tallifte alle Pisten und Anlagen geschlossen. „Auf den Bäumen liegt mittlerweile extrem viel und schwerer Schnee“, sagte eine Sprecherin des Skigebiets. „Da besteht die Gefahr, dass die Bäume umknicken und auf Pisten und Lifttrassen fallen. Wie lange die Anlagen geschlossen bleiben, können wir nicht abschätzen; es soll ja weiterschneien.“

+++ Sturm: Suche nach Containern unterbrochen +++

12.25 Uhr: Wegen des Sturmtiefs an der Nordsee wurde die Suche nach Containern unterbrochen, die der Frachter „MSC Zoe“ vorige Woche auf dem Weg nach Bremerhaven verloren hatte. Die Suche nach angespülter Ladung wurde jedoch fortgesetzt, unter anderem mit einem geländegängigen Kettenfahrzeug am Strand der Insel Borkum. Dort seien zahlreiche Einzelteile wie Fahrradschutzbleche, Verpackungsreste und Müll angetrieben, berichteten Mitarbeiter des Havariekommandos.

+++ Beeinträchtigungen im Bahnverkehr möglich +++

11.45 Uhr: Die Deutsche Bahn schließt Auswirkungen des Sturmtiefs „Benjamin“ auf den Bahnverkehr nicht aus. Sie bittet Reisende, sich vorab im Internet zu informieren. Am wichtigen niederländischen Drehkreuz Amsterdam Schiphol hat die Fluggesellschaft KLM vorsorglich etwa 160 Flüge gestrichen.

+++ Lawinengefahr in Österreich steigt weiter +++

11.15 Uhr: In Österreich wächst die Sorge vor Lawinen. So wird bis Donnerstag im Hochgebirge wohl ein weiterer Meter Schnee hinzukommen. In tieferen Lagen seien 30 bis 80 Zentimeter möglich, sagte in Wien ein Sprecher der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Die Gefahr, dass Bäume angesichts der Schneelast und des Sturms auf Straßen, Stromtrassen und Bahnlinien stürzen, steigt von Tag zu Tag.“ In weiten Teilen des Landes herrschte oberhalb der Waldgrenze die zweithöchste Warnstufe. In Österreich sind in diesem Jahr bereits 17 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.

+++ Auch in Sachsen-Anhalt soll es winterlich werden +++

11 Uhr: Sachsen-Anhalt stehen winterliche Tage bevor. Nach einem vergleichweise milden Dienstag würden die Temperaturen nach unten fallen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Am Mittwoch könne es bereits schneien. Am Donnerstagmorgen soll es den Angaben zufolge im gesamten Land weiß sein. In höheren Lagen wie im Harz herrschte bereits am Dienstag ein winterliches Szenario.

Auf dem Brocken, dem mit 1141 Meter höchsten Berg des Mittelgebirges, lagen mehr als 75 Zentimeter Schnee, wie ein Experte der dortigen Wetterstation am Dienstagmorgen sagte. Kräftiger Wind mit Spitzen von bis zu 126 Kilometern pro Stunde führte zu starken Schneeverwehungen. Die Sicht lag bei unter 20 Metern. „Man sieht fast nichts“, so der Wetterbeobachter. Touristen und Wanderern riet er von einem Ausflug auf den Brocken ab. In den kommenden Tagen soll es weiter kräftig schneien.

Besucher gehen auf dem Brocken spazieren. Quelle: Matthias Bein/dpa

+++ Sturmflutwarnung für die Ostseeküste, Fährverkehr eingeschränkt +++

9.50 Uhr: Seit dem frühen Vormittag gibt es auch eine Sturmflut-Warnung für die deutsche Ostseeküste. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erwartet extreme Wasserstände an der Ostseeküste. Am Mittwoch wird eine Sturmflut erwartet, mit Maximalwerten bis zu 1,30 Meter über dem mittleren Wasserstand gegen 12 mittags.

9.45 Uhr: Sturmtief „Benjamin“ hat auch Auswirkungen auf den Fährverkehr in der Nordsee: Zwischen Schlüttsiel (Kreis Nordfriesland) und den Halligen fällt der Fährverkehr aus. Die Fahrplanänderung gelte für den gesamten Dienstag, gab die Wyker Dampfschiff-Reederei auf ihrer Internetseite bekannt. Auf der Verbindung zwischen Föhr und Amrum könne es nachmittags möglicherweise auch zu Fahrplanänderungen kommen. Die Zugverbindung nach Sylt werde nicht eingeschränkt, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit. Es dürften aufgrund des Wetters lediglich keine leeren Lastwagen oder Gefahrguttransporter befördert werden.

+++ Schneechaos in Oberbayern: Schulen bleiben geschlossen +++

9.40 Uhr: Während es in Oberbayern weiter schneit, ist es in weiten Teilen Bayerns am Dienstag nass und kalt. Bereits seit den frühen Morgenstunden liefen die Räumarbeiten in Oberbayern, wie einige Polizeistellen berichteten. An vielen Schulen im Landkreis Traunstein fällt weiter der Unterricht aus. In den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen bleiben die Schulen bis einschließlich Freitag geschlossen. In diesen Regionen wird noch weiterer Schneefall erwartet.

+++ Neue Schneefälle im Alpenraum erwartet +++

9 Uhr: Nach einem der schneereichsten Wochenenden der vergangenen Jahre gönnt der Winter den Menschen im südlichen Bayern und in Österreich am Dienstag voraussichtlich eine Atempause. Doch die wird nur von kurzer Dauer sein. Spätestens in der Nacht zum Mittwoch werde sich der Schneefall im Süden des Freistaats wieder intensivieren, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). „Die nächste Unwetterwarnung für den Alpenrand steht bevor“, sagte er. Der DWD sprach am Montagabend von einer Wetterlage „mit hohem Unwetterpotenzial“. Bayerns Schüler können sich dagegen freuen: Vielerorts fällt die ganze Woche über die Schule aus.

+++ Ergiebige Schneefälle in Sachsen erwartet +++

8.20 Uhr: Nach Bayern drohen auch in Sachsen starke Schneefälle. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor ergiebigen Schneefällen gewarnt, die örtlich zu Verwehungen und Schneebruch führen könnten. Betroffen seien von Dienstag- bis Donnerstagmittag voraussichtlich der Erzgebirgskreis, das Bergland im Landkreis Mittelsachsen, die höheren westelbischen Lagen im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der Kreis Zwickau, die Stadt Chemnitz und das Bergland im Vogtlandkreis.

+++ Sturmflut an der Nordseeküste erwartet +++

8.10 Uhr: Die Menschen an Teilen der deutschen Nord- und Ostseeküste bereiten sich auf Sturmtief „Benjamin“ vor. Am Dienstag wird in Hamburg, an Teilen der Küste Niedersachsens und Schleswig-Holsteins sowie in Bremerhaven eine Sturmflut erwartet. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie gab eine Warnung für die deutsche Nordseeküste heraus.

Von RND/dpa

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