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Panorama Delfin in Kieler Förde gesichtet
Nachrichten Panorama Delfin in Kieler Förde gesichtet
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13:19 09.04.2019
Delfin in der Kieler Förde gesichtet. Quelle: Sporthafen Kiel GmbH
Kiel

Kiel scheint als Ausflugsziel für Delfine immer beliebter zu werden: Nach den Tümmlern Fiete, Selfie und Delfie in den vergangenen Jahren zeigte sich nun ein weiteres Tier in der Kieler Förde. Am Dienstag wurde der Gemeine Delfin (Delphinus delphis) vom Betriebsleiter des Sporthafes Kiel in der Schwentine-Mündung entdeckt. Der Mann drückte auf den Auslöser seiner Kamera und drehte ein Video:

Vor Dietrichsdorf machte der kleine Delfin einen Sprung aus dem Wasser und zeigte sich in seiner Pracht. Auch am Mittag schwamm er noch in der Schwentine-Mündung herum.

Gemeiner Delfin ist kleiner als der Große Tümmler

Der Heikendorfer Meeresbiologe Boris Culik bestätigte gegenüber den „Kieler Nachrichten“, dass es sich bei der Sichtung in der Schwentine-Mündung um einen Delfin handelt: „Die Rückenflosse steht höher als beim Schweinswal, das Tier springt, was Schweinswale auch nicht häufig tun, und in der letzten Aufnahme meine ich einen typischen Delfin-Schnabel zu erkennen, der sich deutlich vom runden Kopf des Schweinswals absetzt.“

2016: Delfine begeisterten Kiel

Als 2016 der Delfin Fiete die Kieler Förde besuchte, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Gefühlt war ganz Kiel auf den Beinen, um zumindest noch nach Feierabend einen Blick auf den verspielten Großen Tümmler zu werfen.

Ähnlich war es beim Besuch von Selfie und Delfie in Kiel. Die Delfine hielten sich in den Morgen- und Abendstunden vermehrt in den Hafenanlagen der Bundeswehr auf - wo sie auf Fischfang waren.

Seit 2015: Delfine vermehrt in der Ostsee

Große Tümmler sind vermutlich nicht alleine in der Ostsee unterwegs. Das belegen Bilder von verschiedenen Delfin-Sichtungen an der schwedischen, litauischen und deutschen Küste in den vergangenen Jahren.

Eigentlich leben Delfine in diesen Breitengeraden in der Nordsee. Dass sie seit etwa 2015 vermehrt in der salzärmeren Ostsee gesichtet werden, hängt vermutlich mit den Winterstürmen im Dezember 2014 zusammen. Damals bewirkten günstig stehende Winde, dass 200 Billionen Liter Nordseewasser durch den Öresund sowie den Großen und Kleinen Belt einströmten.

Laut Institut für Ostseeforschung war das der größte Salzwasser-Zustrom seit 60 Jahren, der außerdem Sauerstoff mit sich brachte und somit die Lebensbedingungen für die Delfine und ihre Nahrung in der Ostsee beträchtlich verbesserte.

Von RND/KN

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