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Panorama Condor-Maschine wegen Bombendrohung nach Budapest umgeleitet
Nachrichten Panorama Condor-Maschine wegen Bombendrohung nach Budapest umgeleitet
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20:17 07.12.2015
Passagiere verlassen die auf dem Flughafen in Budapest außerplanmäßig gelandete Maschine. Quelle: Heinrich Vertgewall
Budapest/Frankfurt/Main

Ein Condor-Flugzeug ist nach dem Start in Deutschland wegen einer telefonischen Bombendrohung außerplanmäßig in Budapest gelandet.

Die Maschine war am Montagvormittag auf dem Weg von Berlin-Schönefeld in den ägyptischen Urlaubsort Hurghada. Aufgrund "einer unspezifischen Drohung" sei der Airbus A321 dann in die ungarische Hauptstadt umgeleitet worden, teilte die Fluggesellschaft Condor mit.

An Bord der Maschine auf dem Flug mit der Nummer DE490 seien 133 Passagiere und 7 Crewmitglieder gewesen. Das Flugzeug sei um 9.22 Uhr in Berlin gestartet und um 11.42 Uhr sicher in Budapest gelandet.

Experten der ungarischen Polizei fanden nach gründlicher Durchsuchung des Flugzeugs keine Bombe oder andere Explosivstoffe, wie die Polizei in Budapest mitteilte. Von Condor hieß es, der Airbus sei am Nachmittag "ohne Befund wieder freigegeben" worden. Zu den Hintergründen der Drohung gab es keine Angaben.

Die Passagiere seien um 18.50 Uhr in Budapest gestartet, um ihren Flug nach Hurghada fortzusetzen, erläuterte die Fluggesellschaft in Frankfurt am Main. Sie seien mit einer Boeing 757 weitergeflogen, die man eigens dazu nach Budapest geschickt habe. "Der Airbus A321 wird unverzüglich wieder in den Flugbetrieb integriert."

Nach Angaben der ungarischen Webseite airportal.hu entschlossen sich die Piloten im Luftraum über Belgrad zu einer außerplanmäßigen Landung. Zwei Abfangjäger der ungarischen Luftwaffe hätten die Maschine von der serbisch-ungarischen Grenze nach Budapest begleitet. 

"Da Sicherheit in der Luftfahrt höchste Priorität hat, durchlaufen unsere Crews ein kontinuierliches Training, das sie auf jegliche Situationen vorbereitet", erläuterte eine Condor-Pressesprecherin. "Condor entschuldigt sich bei allen Gästen für die entstandenen Unannehmlichkeiten."

dpa

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