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Panorama Bushido rechnet mit Abou-Chaker ab
Nachrichten Panorama Bushido rechnet mit Abou-Chaker ab
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15:47 26.09.2018
Rapper Bushido äußert sich erstmals direkt zum Abou-Chaker-Clan. Quelle: dpa
Hamburg

Nachdem Bushido sich im März dieses Jahres von Clan-Chef Arafat Abou-Chaker – seinem langjährigen Geschäftspartner und sogar bestem Freund – getrennt hat, tobt ein heftiger Streit zwischen den Beiden, in den auch die Familie des Musikers geraten sein soll.

Bushidos Frau: Ehe mit Rapper litt unter Abou-Chaker-Clan

Nun haben Bushido und seine Frau Anna-Maria Ferchichi sich im „Stern“ erstmals direkt zu Clan-Boss Abou-Chaker geäußert: „Er bestimmte unser gesamtes Leben, das ganze Denken meines Mannes“, sagte Anna-Maria Ferchichi demnach über Arafat Abou-Chaker. Sie berichteten ausführlich darüber, wie sehr sie und ihre Ehe jahrelang unter dem Einfluss des kriminellen Abou-Chaker-Clans standen – und wie ihnen die Befreiung gelang.

Wie 2013 bekannt wurde, hatte Bushido Arafat Abou-Chaker eine Generalvollmacht über seine Geschäfte erteilt. Es heißt, der Clan-Chef habe 50 Prozent aller Einkünfte Bushidos erhalten. „Er hat uns lange genug abkassiert und beinahe unsere Ehe zerstört“, sagte Ferchichi, die zuletzt bereits mit Instagram-Stories auf sich aufmerksam machte, in denen sie sich vermutlich an Abou-Chaker richtete. Sie schrieb unter anderem: „Ich bin bereit dich dahin zu bringen wo du hingehörst – ins Gefängnis.“

Trennung von Abou-Chaker: Kein ungefährlicher Schritt

Die Trennung Bushidos vom Abou-Chaker war kein ungefährlicher Schritt im Milieu der organisierten Kriminalität. Anna-Maria Ferchichi sagte dem „Stern“ dazu: „Natürlich haben wir Angst, dass jemand aus Rache auf mich oder meinen Mann schießt. Eigentlich rechnen wir jeden Tag damit. Aber wir blenden das aus. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig.“

„Die Eingriffe in mein Privatleben wurden immer massiver“, spricht Bushido über das Verhalten seines Ex-Geschäftspartners. Die Trennung sei deshalb unausweichlich gewesen. So habe Abou-Chaker sogar bestimmt, dass Bushidos 2013 verstorbene Mutter in einer islamischen Beerdigung beizusetzen sei, bei der Männer und Frauen getrennt zum Grab gehen. Dazu sagte Anna-Maria Ferchichi: „Ich hatte die Mutter meines Mannes bis zum Schluss gepflegt, und jetzt durfte ich nicht mit meinem Mann zusammen an ihrem Grab stehen. Stattdessen standen da irgendwelche Rocker und halb Neukölln.“

Bushido bezeichnet sich nicht nur als Opfer, sondern als Mitwisser

Bushido räumte aber auch ein, sich Arafat Abou-Chaker untergeordnet zu haben: „Weil die Wahrheit nämlich so aussah, dass ich nichts zu melden hatte. Dass Arafat einfach alles entschieden hat.“ Er sagt weiter: „Natürlich bin ich nicht nur Opfer. Ich bin auch Mitwisser, und deshalb trage ich eine Mitschuld. Ich habe weggesehen. All die Jahre.“ Am Ende sei das Paar auch bereit gewesen, eine hohe Ablösesumme zu bezahlen.

Von RND/hsc

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