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Panorama Bundestrainer spricht über Trennung
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13:33 02.10.2016
Gehen im Guten auseinander: Daniela und Jogi Löw. Quelle: dpa
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Freiburg

Nach 36 gemeinsamen Jahren ist die Ehe von Joachim Löw (56) und seiner Frau Daniela (54) gescheitert. Lange hat der Bundestrainer über das Beziehungsaus im Sommer geschwiegen. Nun folgt sein erstes Statement: „Es gab keinen Auslöser dafür. In letzter Zeit hatten wir das das Gefühl, dass wir uns ein bisschen mehr Zeit und Raum geben müssen, um ein paar Dinge zu überdenken. Wir stehen uns weiterhin sehr nah“, sagt der 56-Jährige in der „Welt am Sonntag“. Einen Rosenkrieg wird es also weiterhin nicht geben, auch will sich das Paar nicht scheiden lassen.

Ein Bild aus früheren Zeiten: Jogi Löw zusammen mit Ehefrau Daniela bei einem der wenigen öffentlichen Auftritte. Quelle: dpa

Gekriselt hat es beim Fußball-Bundestrainer und seiner Jugendliebe schon länger. Aufgeben wollten sie die Beziehung nicht. Am Ende haben sich die Bemühungen nicht ausgezahlt. Anzeichen für ein Beziehungsaus gab es bereits im Umfeld der Europameisterschaft in Frankreich. Während sich die Nationalmannschaft tagsüber im Trainingslager in Ascona auf die Titelkämpfe vorbereitete, ging Jogi Löw abends stets mit Freunden aus seiner Heimat zum Essen aus. Seine Daniela war schon zu dieser Zeit nicht mehr an seiner Seite.

Umzug in ein Apartment am Potsdamer Platz

Nach dem Halbfinalaus gegen Gastgeber Frankreich ging der 56-Jährige nicht zurück in die gemeinsame Heimat in Wittau bei Freiburg. Stattdessen bezog er ein Appartement in Berlin. Nach vielen Gesprächen entschied sich das Paar für den Schlussstrich.

Jogi Löw lebt aktuell an zwei Orten – in Berlin und in seinem Haus im Schwarzwald. Unterschiedlicher könnte die Atmosphäre kaum sein: „In Freiburg habe ich meine ganzen alten Freunde, mit denen ich zum Teil aufgewachsen bin. Auch darauf möchte ich nicht verzichten. Aber ich verhalte mich nicht anders: egal, ob ich in Berlin oder in Freiburg bin. Zwei Welten, ein Jogi Löw – wenn Sie so wollen.“

Daniela Löw meidet das Rampenlicht

Über seine Frau weiß man noch immer wenig. Das Rampenlicht war nie das Ding von Daniela. 1977 lernte Jogi seine Zukünftige kennen, 1986 gaben sich die beiden das Jawort. Erst war sie Spieler-, dann Trainerfrau. Sie begleitete ihren Mann durch alle Stationen des Profifußballs. Dass Jogi dabei viel unterwegs sein würde, war dem Mädchen, das ihren Ehemann im zarten Teenageralter von 15 Jahren kennenlernte, klar. „Sie wusste, worauf sie sich einließ“, berichtete ein Freund einmal. Daniela sei der Rückhalt, die Konstante in Joachim Löws Leben, erklärte er weiter.

Zeigt sich nachdenklich: Bundestrainer Jogi Löw. Quelle: dpa

Bei offiziellen Auftritten blieb Daniela Löw jedoch stets im Hintergrund. Bei der Weltmeisterschaft 2014, dem größten Erfolg des Bundestrainers, kam sie erst zum Finale nach Brasilien geflogen. Das Klischee der typischen Spielerfrau passte nicht auf die bodenständige Breisgauerin. Nun aber ist die Liebe des kinderlosen Paares erloschen. Nicht aber die Zusammenarbeit. Als Managerin will sich Daniela weiter um die Belange ihres Ehemannes kümmern, heißt es.

Von Carsten Bergmann

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