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Panorama Bundesministerium: Bei uns keine Elfenflüsterer gegen Autobahnunfälle
Nachrichten Panorama Bundesministerium: Bei uns keine Elfenflüsterer gegen Autobahnunfälle
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14:35 08.08.2018
Deutsche Autobahn: Kein Einsatzort für Elfenbeauftragte. Quelle: Lino Mirgeler/dpa
Hannover

Der Einsatz einer selbst ernannten Elfenbeauftragten an der unfallträchtigen Autobahn 2 in Niedersachsen ist aus Sicht des Bundesverkehrsministerium kein Erfolgsmodell für ganz Deutschland. „Der Bund wird Elfenbeauftragte für die Sicherheit auf deutschen Straßen erst dann einsetzen, wenn Harry Potter zum Bundeszaubereiminister berufen wird“, sagte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin der „Bild“-Zeitung (Mittwoch).

Im Kampf gegen die vielen Unfälle auf der Ost-West-Achse hatte die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine selbst ernannte Elfenbeauftragte mitfahren lassen. Die Frau, die nach eigenem Bekunden Kontakt zu Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen aufnimmt, sei im Juni auf eine Kontrollfahrt mitgenommen worden. Sie hatte sich zu Jahresbeginn an die Behörde gewandt.

Elfenbeauftragte ist überzeugt, dass durch ihren Einsatz Unfälle zurückgehen

Unterstützt von einer Tierkommunikatorin habe sie mit Behördenmitarbeitern fünf neuralgische Punkte zwischen Lehrte und Braunschweig angesteuert, so die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“. Demnach hätten die beiden Frauen auf der Autobahn sofort „sehr traurige Energien“ gespür. „In einigen Fällen waren es aufgebrachte Naturwesen, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten.“

Nach Überzeugung der Frauen könnten die Unfallzahlen durch ihren Einsatz zurückgehen. „Einige Strecken der Autobahn sind nun energetisch versiegelt“, sagten die beiden, die für Nachfragen zunächst nicht erreichbar waren, der Zeitung.

Behörde verteidigt Einsatz gegen Kritik

Die Behörde verteidigte sich gegen Kritik an dem Einsatz der Elfenbeauftragten, wie es sie etwa auch in Island gibt. Die Mitnahme der Frau bei einer Kontrollfahrt habe nicht zu höheren Kosten geführt. Das Verkehrsministerium in Hannover sprach sich indes gegen den Einsatz der Elfenbeauftragten aus. Nach jetzigem Stand sei das Ministerium vorab nicht über die Aktion informiert worden. Die Straßenbaubehörde will laut „Bild“ künftig auf solche Aktionen verzichten.

Von RND