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Bloggerin verliert Kampf gegen den Brustkrebs

Kimspiriert auf Instagram Bloggerin verliert Kampf gegen den Brustkrebs

Trotz niederschmetternder Diagnose kämpfte Bloggerin Kim aus Hamburg wie eine Löwin gegen den Krebs und ließ bei Instagram als Kimspiriert die Welt an ihrem Schicksal teilhaben – auch, um anderen Mut zu machen. Doch am Ende war der Krebs stärker als die 30-Jährige.

Bloggerin Kim hat den Kampf gegen den Krebs verloren.

Quelle: Instagram/Kimspiriert

Hamburg. Am Ende war die „Zecke“ stärker. So nannte Kim den Krebs, gegen den sie seit einem Jahr kämpfte. Die Bloggerin aus Hamburg, die ihre mehr als 95.000 Follower an ihrer Leidensgeschichte teilhaben ließ, starb in der Silvesternacht im Alter von 30 Jahren, wie ihre Familie auf Instagram mitteilte. „Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie sanft eingeschlafen ist, hat sie wie die Löwin gekämpft, die sie im Leben war“, hieß es auf dem Account Kimspiriert.

Im vergangenen Januar hatte die Hamburgerin die Diagnose Brustkrebs bekommen – ein MRT zeigte einen Tumor in ihrer Brust. Weil der Krebs bereits gestreut hatte, machten ihr die Ärzte wenig Hoffnung auf eine vollständige Heilung. Doch Kim, damals 29 Jahre alt, wollte nicht aufgeben und kämpfte gegen die Krankheit. Es folgte eine Brustamputation, acht Chemotherapien und Knocheninfusionen.

Kim berichtete auf ihrem Blog Kimspiriert und bei Instagram schonungslos von ihrem Leben mit dem Brustkrebs. „Meine Community soll bei mir eine Anlaufstelle finden und mich als ,Pionierin‘ sehen. Ich will den Menschen Mut machen und ihnen verdeutlichen, wie wichtig es ist zur Krebsvorsorge zu gehen oder sich selber abzutasten“, sagte die 30-Jährige dem Magazin „ Cosmopolitan“ über ihre Entscheidung, so offen mit der Krankheit umzugehen.

Die Hamburgerin veröffentlichte bei Instagram Fotos, die ihre große Narbe anstelle ihrer Brust zeigte, Bilder von sich im Krankenhausbett und bei der Chemotherapie. Dafür erhielt sie viel Zuspruch von ihrer Community. „Ich verneige mich vor dir“, oder „Du bist ein Vorbild für mich“, wurden ihre Beiträge kommentiert.

„Wir danken euch für die Liebe und Anteilnahme, die ihr unserer Kim in dieser schweren Zeit habt zukommen lassen“, schrieb ihre Familie nach Kims Tod.

Von RND/iro

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