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19:21 28.08.2017
Für die meisten Schüler sind die Sommerferien die beste Zeit im Jahr. Quelle: ZB
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Tallinn

Die meisten Schüler in Estland sind wohl froh, dass sie im Sommer ganze drei Monate schulfrei haben. Doch für einen Jungen scheinen die Sommerferien vor allem eins: lang und öde zu sein. Jedenfalls sehnt er sich den Schulstart herbei – und schrieb Ende Juli einen Brief an das Bildungsministerium in Tallinn.

„Ich, Aleksander, wünsche, dass die Schule am 1. August 2017 beginnt“, schrieb der Schüler, über den außer seinen Vornamen nichts bekannt ist, in krakeligen Großbuchstaben. Der Grund für seinen Wunsch ist für viele Klassenkameraden sicher nicht so leicht nachzuvollziehen: „Ich habe absolut nichts zu tun.“

Der Brief des kleinen Aleksander an Estlands Bildungsministerin Mailis Reps (l.) und deren Antwort. Quelle: RND

Gut einen Monat nach seiner Bitte antwortet ihm die Bildungsministerin Mailis Reps: Der Beginn des Schuljahrs könne jedoch nur dann geändert werden, „wenn die Mehrheit der Kinder und Mütter und Väter das wollen und dem zustimmen“, schrieb die sechsfache Mutter. Und hat für den Jungen auch gleich noch ein paar Tipps, was er im Sommer alles unternehmen könnte – Lesen etwa, Schwimmen, Seifenblasen pusten, die Großeltern oder andere Verwandte besuchen oder verreisen.

Die Ratschläge kommen etwas spät: Am 1. September sind die Sommerferien in Estland vorbei – und der arme Aleksander ist endlich von seiner Langeweile erlöst.

Von RND

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