Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama „Bin weder zahlungsunfähig noch pleite“
Nachrichten Panorama „Bin weder zahlungsunfähig noch pleite“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:35 30.06.2017
Boris Becker hat Berichte über seine angebliche Pleite zurückgewiesen.  Quelle: AP
Berlin

 Tennislegende Boris Becker (49) hat Berichte über eine angebliche Pleite in einem Interview deutlich zurückgewiesen. „Ich bin weder zahlungsunfähig noch pleite“, sagte Becker der „Süddeutschen Zeitung“ und fügte hinzu: „Ich komme allen meinen Verpflichtungen gegenüber meinen Mitarbeitern und sonstigen monatlichen Ausgaben nach.“ Ein Gericht in London hatte Becker laut der britischen Nachrichtenagentur PA in der vergangenen Woche für zahlungsunfähig erklärt. Der dreifache Wimbledonsieger betonte, dass sich das Verfahren auf „eine einzelne Forderung eines einzelnen Gläubigers“ bezogen habe.

„Es geht, wie wir meinen, um viel zu hohe Zinsen, die ich für mein Darlehen bezahlen muss“, sagte Becker der „SZ“ weiter. Konkrete Zahlen werde er nicht nennen. „Sie können mir aber glauben, dass mein Vermögen ausreicht, um Forderungen in dieser Größenordnung zu erfüllen.“ Er nehme den Beschluss des Gerichts „sehr ernst“. „Das Problem werde ich aber lösen.“

„Das Verfahren betrifft ein Darlehen“

Bereits am Tag des Bekanntwerdens der Gerichtsentscheidung in London hatte Becker über seinen Anwalt erklären lassen, dass er die Verfügung anfechten werde. „Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte“, hieß es damals in der Mitteilung.

Zuletzt sorgte Beckers Frau Lilly für Schlagzeilen. In der ProSieben-Show „Global Gladiators“ schürte sie Gerüchte um mögliche Eheprobleme. Während Beckers Mitstreiter Nachrichten von ihren Liebsten bekamen, ging die 41-Jährige leer aus: „Wow, das tut wirklich weh. Das ist wirklich gemein“, sagte sie den Tränen nahe. „Er ist schon lange gemein zu mir“, zitieren unter anderem „Bild“ und „Gala“ Lilly Becker nach der ausgebliebenen Videobotschaft.

Von RND/dpa/are