Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama Bandenchef in Schönheitsklinik erschossen
Nachrichten Panorama Bandenchef in Schönheitsklinik erschossen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:51 03.11.2017
Ein Soldat fotografiert beim Einsatz gegen Benzindiebe im mexikanischen Bundesstaat Puebla. Der getötete mutmaßliche Chef war Anführer einer Bande von Benzindieben. Quelle: dpa
Puebla

Ein neues Gesicht, neue Fingerabdrücke und schon ist die Identität verändert. Das sollte ihm die Polizei vom Halse halten. So der Plan. Doch dann kam alles ganz anders. Der mutmaßliche Anführer einer Bande von Benzindieben ist in einer Schönheitsklinik im Zentrum von Mexiko getötet worden. Unbekannte Angreifer seien in das Krankenhaus in Puebla eingedrungen und hätten vier Menschen erschossen, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit. Der Bandenchef wollte sich demnach einem plastischen Eingriff im Gesicht unterziehen sowie die Fingerabdrücke ändern lassen, um seine Identität zu verschleiern.

Banden hatten Rechnungen offen

Der Angriff am Montag stand nach Einschätzung der Ermittler im Zusammenhang mit Revierkämpfen zwischen Benzindieben. In der Ortschaft Tlatenango im Bundesstaat Puebla eröffneten Angreifer aus einem Geländewagen heraus das Feuer auf eine andere Gruppe und töteten fünf Personen. „Wir gehen davon aus, dass in den Benzindiebstahl verwickelte Banden ihre Rechnungen beglichen haben“, hieß es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

Der Diebstahl von Treibstoff ist in Mexiko weit verbreitet. Der staatliche Ölkonzern Pemex verliert dadurch pro Jahr über eine Milliarde US-Dollar. In den Diebstahl sind sowohl lokale Gruppen als auch die großen Verbrechersyndikate verwickelt.

Von dpa / RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In einem Klinikum in Brandenburg an der Havel hat einen Pflegehelfer nach 15-jähriger Tätigkeit seine fristlose Kündigung erhalten. Der Grund: Er habe Brötchen seines Arbeitgebers gegessen und sich somit an dessen Eigentum vergriffen. Nun zieht der Kläger vor Gericht. Das Brötchen sei alt gewesen und sollte im Mülleimer landen.

03.11.2017

Ein Lehrer aus dem kanadischen Saskatchewan entdeckt auf dem Weg zur Arbeit ein Einfamilienhaus auf seinem Acker. Noch am Abend zuvor war das Feld leer.

02.11.2017
Panorama „Engel mit den Eisaugen“ - Was vom Fall Amanda Knox bleibt

Es ist einer der bekanntesten Kriminalfälle: Vor zehn Jahren wurde die britische Studentin Meredith Kercher in Italien ermordet. Die US-Amerikanerin Amanda Knox wurde wegen Mordes angeklagt, verurteilt – und nach einem Justizdrama wieder freigesprochen. Nun plant der „Engel mit den Eisaugen“ eine Rückkehr nach Italien.

02.11.2017