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Panorama Alexander Klaws zum Fall Küblböck: „Es fühlte sich heuchlerisch an“
Nachrichten Panorama Alexander Klaws zum Fall Küblböck: „Es fühlte sich heuchlerisch an“
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13:25 13.09.2018
Vier Tage, nachdem Daniel Küblböck von der „Aidaluna“ verschwunden ist, äußert sich jetzt auch Alexander Klaws dazu. Quelle: imago/APress
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Hannover

Daniel Küblböcks damalige „DSDS“-Kollegen aus der ersten Staffel, in der Küblböck Dritter wurde, hatten sich bereits vor zwei Tagen zu dem Drama um den Ex-TV-Star in einem emotionalen Brief geäußert. Küblböck war am vergangenen Sonntagmorgen von der „Aidaluna“ gesprungen, die Suche nach ihm wurde mittlerweile eingestellt. Auf der Unterschriftenliste seiner „DSDS“-Begleiter fehlte aber ausgerechnet Gewinner Alexander Klaws. Das verwunderte nicht nur, sondern sorgte auch für viele negative Kommentare in den sozialen Medien.

Alexander Klaws äußert sich zu Küblböcks Verschwinden

Jetzt, zwei Tage später, hat sich Alexander Klaws in einem Facebook-Post zu Küblböcks Verschwinden geäußert – und dazu, warum er den „DSDS“-Brief nicht unterschrieb:

Klaws beginnt seinen Text mit „ein paar Worten an die hirnlose Facebook-Möchtegern Polizei da draußen“ und erklärt, dass es sich heuchlerisch angefühlt habe, „Teil einer Sammel-Nachricht zu sein über jemanden, mit dem man seit 14/15 Jahren keinerlei Kontakt hatte“. Sein Nicht-Unterschreiben des Briefes habe also mit Respekt dem Betroffenen gegenüber zu tun, nicht mit dem Gegenteil.

In seinem Post greift Alexander Klaws die Facebook-Community an und betitelt sie als „Clowns“, für die „die Welt ohne Facebook nicht existiert“. Er hingegen empfehle ihnen, sich stattdessen lieber mit dem Thema Mobbing auseinanderzusetzen oder Menschen zu unterstützen, „die sich im eigenen Körper gefangen und durch die eigene Umwelt unterdrückt fühlen“. Einiges hatte darauf hingedeutet, dass Küblböck plante, sich zur Frau umoperieren zu lassen.

Schließlich äußerte sich Alexander Klaws noch mal direkt zu Küblböcks Verschwinden: „Ich hoffe einfach nur, dass egal wo du auch sein magst mein Kleiner, du nun in Ruhe deinen Weg gehen kannst!“

Küblböcks Theaterchef habe dem Ex-TV-Star zu einer Therapie geraten

Alexander Klaws ist nicht der einzige, der jetzt noch auf Küblböcks Verschwinden reagiert. Der „Bild“-Zeitung zufolge hat sich jetzt auch Küblböcks Theaterchef Robert Mau geäußert. ­Demnach will der Vorsitzende des Europäischen ­Theaterinstituts, das Küblböck besuchte, die Vorwürfe gegen seine Schule nicht länger unkommentiert lassen. In einem Facebook-Post aus dem August hatte Küblböck sich beschwert, an der Schule gemobbt zu werden. Die Schule hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und außerdem den Facebook-Account der Schule geschlossen sowie Theatervorstellungen abgesagt.

Theaterchef Mau soll der „Bild“-Zeitung berichtet haben, dass Küblböck öfter betrunken zur Schule gekommen sei. Mau sagte demzufolge: „Er war aggressiv und unzuverlässig. Mehrere Male habe ich ihm zu einer Therapie geraten. Aber er blockte ab.“ Am 29. August, dem Tag, an dem Küblböck an Bord des Kreuzfahrtschiffs ging, habe dieser ihm eine Nachricht geschrieben: „Daniel schrieb, dass er durch seine Rolle der Aurora gemerkt hat, dass er eine Frau werden will. Das würde schmerzhaft werden, aber er freue sich.”

Von RND/hsc

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