Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Panorama 67 Leichen nach Erdbeben in Taiwan geborgen
Nachrichten Panorama 67 Leichen nach Erdbeben in Taiwan geborgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:41 11.02.2016
Nach dem schweren Erdbeben in Taiwan werden noch etliche Menschen vermisst. Es gibt wenig Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Quelle: Fokuangshan Monastery
Anzeige
Tainan

Fünf Tage nach dem Erdbeben in Taiwan ist die Zahl der geborgenen Todesopfer auf 67 gestiegen. Noch vermisst wurden 57 Menschen in einem eingestürzten 16-stöckigen Haus in der südtaiwanesischen Stadt Tainan, wie örtliche Medien unter Hinweis auf die Behörden berichteten.

Die Bergungsarbeiten kamen nur langsam voran. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, schwand mit jeder Stunde. Am Donnerstag wurde noch ein Pudel lebend geborgen.

Die Behörden vermuten Pfusch am Bau als Ursache dafür, dass das Wohnhaus bei dem Beben der Stärke 6,4 am Samstag umgestürzt war, während andere in der Nachbarschaft nahezu unbeschädigt stehen geblieben waren. Allein 65 Menschen kamen in dem Haus ums Leben.

Drei frühere Manager der inzwischen aufgelösten Baufirma wurden festgenommen. Auch gab es Vorwürfe gegen den Eigentümer, der vor sieben Jahren in den unteren Stockwerken Wände und Pfeiler herausgenommen haben soll, um größere Räume vermieten zu können.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ziemlich heftig fiel die Grippesaison im Vorjahr aus. Typisch für die Jahreszeit häufen sich die Fälle jetzt wieder. Untypisch ist dagegen die Patientengruppe, die jetzt mit schwerer Grippe flach liegt.

11.02.2016

Der dänische Familientherapeut und Bestsellerautor Jesper Juul warnt hinsichtlich des derzeitigen Flüchtlingszustroms in europäische Länder vor einem übertriebenen Maß an Behütung.

11.02.2016

Der Lehrer ist beliebt. In seiner Freizeit hilft er Flüchtlingen. Doch dann kommt er plötzlich nicht zur Schule, geht nicht ans Telefon. Ein Kollege findet ihn erschlagen zu Hause. Wieso musste der 55-Jährige sterben?

10.02.2016
Anzeige