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Medien „The Voice“: Michael Patrick Kelly versucht sich im Rappen, feuchte Augen bei Fanta 4
Nachrichten Medien „The Voice“: Michael Patrick Kelly versucht sich im Rappen, feuchte Augen bei Fanta 4
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08:58 09.11.2018
„The Voice of Germany“: In den letzten Blind Auditions hoffen die Kandidaten die Jury von Ihrem Gesangstalent zu überzeugen. Quelle: ProSieben/SAT1/André Kowalski
Berlin

Blind Auditions, Runde Sieben, sagt Mark Forster. Schnell schraubt er noch an den Jury-Sesseln, damit alle Kandidaten bei ihm landen können. Scherz beiseite. „Mark ist ein absoluter Gangster, ein Saboteur“, findet Yvonne Catterfeld.

TVOG Folge 7: Die Blind Auditions gehen weiter

War doch alles nur Spaß! Doch in der drittletzten Runde der Blind Auditions werden die Plätze in den Teams der Coaches von „The Voice of Germany“ langsam knapp. Und Mark Forster, jetzt ja eigentlich „Forrest Skirt“, greift da schon mal zu allen Mitteln.

Die Kandidaten hingegen haben 90 Sekunden, um die Jury von ihrem Talent zu überzeugen. Bei den „Blind Auditions“ von „The Voice of Germany“ sitzen die Jury-Mitglieder mit dem Rücken zur Bühne und können die Kandidaten nur hören, aber nicht sehen. Wenn sie überzeugt sind, drücken sie auf den großen, roten Knopf vor sich, der Sessel dreht sich um. Wenn kein Juror auf den Knopf drückt, scheidet der Kandidat automatisch aus.

Amanda Lena Jakucs (23) macht den Anfang

Auf der Bühne gibt Amanda Lena Jakucs (23) aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart mit ihrem Song „Stargazing“ von Kygo sofort alles. Mit voller Stimme schmeißt sie sich voll in den Song. Yvonne Catterfeld ist sofort überzeugt, Michael Patrick Kelly auch, Mark Forster singt mit und haut schließlich auch auf den Knopf: Für die Amanda ist das die Qual der Wahl, sie quiekt vor Freude nach ihrer gefühlvollen Ballade.

Amandas Ehemann Patrick ist bei „The Voice of Germany“ auch kein Unbekannter – der drückt ihr beim Auftritt hinter der Bühne die Daumen. Zusammen schreiben die beiden Songs. Vor vier Jahren hat er im Team der Fantastischen Vier mitgemacht, ist aber dann im Laufe der Show herausgeflogen. Sticheleien zwischen Mark Forster und Michael Patrick Kelly, letzte Rücksprache mit dem Ehemann, schließlich entscheidet sich Amanda für Michael Patrick Kelly, der dafür gleich auch einen kleinen Freudensprung zum Besten gibt.

Florian Alexander Kurz (17) singt „Bis Meine Welt Die Augen Schließt“ von Alexander Knappe

Yvonne Catterfeld findet die Ballade schön, die Fantas grooven ein bisschen, der Papa weint backstage. Michi Beck und Smudo streicheln ihren Knopf, drücken ihn, genauso wie Mark Foster, der gerade bei Amanda leer ausgehen musste. Schließlich findet Yvonne Catterfeld auch die gefühlvolle Stimme überzeugend. Smudo: „Sagenhafte Stimme.“ Patrick Michael Kelly mag deutschsprachige Songs einfach nicht.

Eigentlich wollte Florian sich für Mark entscheiden, aber letzten Endes geht er zu Yvonne. Die beiden Fantas hatten Florian noch so gelobt, aber als Coach wollte er sie nicht. Das Gebrüll von Freunden und Familie ist backstage so laut, dass es die Juroren sogar auf der Bühne hören.

Felicia Peters (53) aus Fürth mit „Play That Funky Music“ – Wild Cherry

Felicia leitet einen Jugendgospelchor und legt auch gleich mit ihrer rauen Whiskey-Zigaretten-Stimme los. Beim Jugendgospelchor will sie vor allem sozial benachteiligten Kindern helfen. Noch schnell auf der Bühne bekreuzigt, dann legt Felicia los. Mark Forster ist angefixt, freut sich. Yvonne Catterfeld schaut leicht gequält.

Smudo singt mit, drückt aber sein Knöpfchen nicht. Doch dann tanzt er und lässt die Stühle drehen, schließlich ziehen auch Michael Patrick Kelly und Yvonne Catterfeld mit. Für Felicia kommt jetzt die Zeit der Entscheidung. Ein kleines Spielchen mit den Juroren. „Mr. Kellydude! Your family is the shit!“, sagt Felicia. Mark Forster: „Ein exzeptionell guter Auftritt“ – und versucht Felicia mit Charme und einem Haufen Ironie für sich zu gewinnen.

Doch das Herz von Felicia, einem großen Hip-Hop-Fan, schlägt eigentlich für die Fantastischen Vier. Denn 1992 hatte sie nach deren ersten Auftritt mit ihnen zusammen hinter der Bühne eine Flasche Schampus gekippt. Michael Patrick Kelly gibt alles, um Felicia zu überzeugen, rappt sogar, sehr zur Erheiterung der Fantastischen Vier. „Das war wie so ein Kinderrap: Alle meine Entchen, schwimmen auf dem See“, so Smudo. Schachern um das große Gesangstalent. „Aber ich muss zurück zu den alten Zeiten", sagt Felicia. Smudo glaubt es noch nicht ganz, aber sie hat sich für die Fantastischen Vier entschieden.

Lena Rotermund (16) aus Neustadt bei Hannover mit „Man Eater“ – Hall & Oates

Lena will zu Michael Patrick Kelly, und ihr großes Vorbild ist Anastacia. Das weiß sie schon vor ihrem Auftritt. Doch beim Konzert guckt der Lieblingsjuror nicht so ganz begeistert und schüttelt erst einmal den Kopf. Den ganzen Song lang drückt keiner auf das Knöpfchen, auch wenn Yvonne Catterfeld „schön" sagt. Doch der letzte Ton überzeugt Michael Patrick Kelly dann doch. Ende gut, alles gut.

Karina Klüber (30) aus Berlin mit „First Time“ von Robin Beck

„Man denkt, man stirbt“, sagt Karina noch vor dem Auftritt. Die gelernte Musicaldarstellerin hört man bei ihr – sie trifft die Noten besser als Mark Forster, der lautstark und stark schräg mitsingt. Die Fantastischen Vier erbarmen sich, Yvonne Catterfeld auch in letzter Sekunde. „Der Song ist ein bisschen eine altbackene Nummer“, sagt Michi von den Fantastischen Vier. „Mich hat interessiert, was steckt dahinter? Es war so auf den Punkt gesungen.“ Die versierte Technik hat eine Erklärung – Musicaldarstellerin. Yvonne Catterfeld will helfen, dass Karina aus ihrer Sicherheit ausbricht. Den Zuschlag kriegen aber die Fantastischen Vier, die hätten fast Karinas Zwillingsschwester Sabrina mit ins Team geholt.

Abdullah Azad (19) aus Bad Gleichenberg mit „Naked“ – James Arthur

Abdullah ist aus dem Irak mit seinem Bruder über die Türkei nach Bulgarien geflüchtet. Dort wurde er ins Gefängnis gesteckt, erzählt, dass er dort geschlagen wurde. Nun wohnt er in Österreich. Er kommt aus einer sehr musikalischen Familie: Autodidaktisch hat er sich das Gitarre spielen beigebracht, um sich beim Singen begleiten zu können. Neben dem Singen und Gitarre spielen liebt Abdullah Hip-Hop.

Sobald er die ersten Töne von „Naked“ anschlägt, dreht sich Yvonne Catterfeld um. Mark Forster singt mal wieder mit – wie bei allen Balladen. Michael Patrick Kelly zuckt, zieht aber die Hand zurück, Mark Forster haut in der letzten Sekunde drauf. Michael Patrick Kelly sagt ein paar neunmalkluge Sachen über „weite Wege, die er zurücklegt, um dahin zu gelangen, wo er hingehört“, nachdem er von Abdullahs Fluchtgeschichte gehört hat. Yvonne Catterfeld sagt: „Inspirierend“ und geht zum Tagesgeschäft über. Abdullah entscheidet sich für Yvonne, vielleicht lag es daran, dass sie um ihn warb: „Ich mach mich nackt vor Dir.“ Natürlich nicht ganz ernst gemeint.

Rahel Maas (23) aus Goch mit „Pläne“ – Ina Müller

Überraschend für das Publikum: Das Talent singt vor dem Vorhang – wer würde aus dem Publikum buzzern? Mark Forster drückt, das macht er häufiger – wie auch die Fantastischen Vier. Die Eltern weinen hinter der Bühne. „Tausend Fragen, alt, jung, Mädchen, Junge“, fragt sich Smudo.

Geschlechterdebatte in ein paar Minuten Fernsehen. Ist ja eigentlich auch egal. Michi will nicht nach dem Namen fragen, denn das Talent singt „mega“. Das Talent singt noch einmal, diesmal fällt der Vorhang. „Ich bin richtig gut im Entscheidungen treffen“, sagt Rahel. „Kann das jemand anderes für mich übernehmen?“ Mark Forster meldet sich freiwillig. Dahin geht Rahel auch, die Fantastischen Vier gehen leer aus.

Auch die Kölnerin Mascha begeisterte die Coaches – alle Jurymitglieder drehten sich um. Eigentlich singt die Sonderpädagogin sonst nur eigene Songs, doch für „The Voice of Germany“ (TVOG) performte sie mit ihrer Gitarre den Titel „Meine Soldaten“ von Maxim. Bei Michi Beck von den „Fanta Vier“ und Paddy Kelly sorgte sie damit für feuchte Augen. Am Ende entschied sich die 28-Jährige mit der rauchigen Stimme für das Team Fanta.

Mark Forster überwindet seine Sinnkrise

Coach Mark Forster hat unterdessen seinen persönlichen Tiefpunkt hinter sich gelassen. Kandidat Philip, der mit seiner Ed-Sheeran-Performance die gesamte Jury begeisterte, hatte in der fünften Folge von „The Voice of Germany“ mit seiner Absage bei Forster eine ernsthafte Sinnkrise ausgelöst.

Denn Philip entschied sich für das Team des irischen Sängers Patrick Kelly. Mark Forster stellte daraufhin überraschend seine gesamte Karriere in Frage. „Die Weltstars singen Englisch. Jetzt ist halt alles am Arsch. Da frage ich mich schon, ob das alles hier noch Sinn macht in meinem Leben. Ich habe da ein paar falsche Entscheidungen getroffen und komme da nicht mehr raus“, so der „Chöre“-Sänger. Auch von seinem eigenen Namen schien er nicht mehr überzeugt: „Forster ist doch scheiße“, stellte der Coach fest.

Seine Jury-Kollegen hatten spontan einige Vorschläge parat. Also nahm der 34-Jährige kurzerhand einen neuen Namen an. Statt Mark Forster wolle er nun „Forrest Skirt“ heißen. Der Spott im Netz ließ nicht lange auf sich warten. Auf Instagram waren neben Witzen („Lauf Forrest, lauf“) aber auch einige Fans zu hören, die ihre Zustimmung für den deutschen Popstar äußerten.

Die Rückschläge der vorausgegangenen Sendungen sind mittlerweile vergessen. Am Sonntagabend konnte sich Mark Forster in den „Blind Auditions“ über mehrere neue Talent für sein Team freuen.

Kandidaten kämpften um den Einzug in die Battle Round

Am Sonntag, 20.15 Uhr, flackerte die sechste Folge der achten Staffel von „The Voice of Germany“ bei Sat.1 über den Bildschirm. Bei den sogenannten „Blind Auditions“ mussten die Teilnehmer die Juroren Marc Forster, Michael Patrick „Paddy“ Kelly, Yvonne Catterfeld, Smudo und Michi Beck überzeugen. Wie immer konnten die Coaches die Musiker in dieser Phase der Show nicht sehen – nur hören. Die Botschaft: Hier geht es um Talent, nicht um Aussehen. In der sogenannten Battle Round, der zweiten Phase der Show, singen die Kandidaten dann zusammen mit den anderen Talenten aus demselben Coaching-Team. Allerdings kann nur einer oder eine von ihnen weiterkommen und in den späteren Liveshows gegen die Kandidaten der anderen Teams antreten.

Moderiert wird die Show, wie bei den letzten vier Staffeln, von Lena Gercke und Thore Schölermann.

„The Voice of Germany“ 2018: Sendetermine

Neue Folgen von „The Voice of Germany“ laufen immer im Wechsel auf ProSieben (donnerstags um 20.15 Uhr) und auf Sat.1 (sonntags um 20.15 Uhr). Das sind die nächsten Sendetermine von TVOG:

• Folge 08 (Blind): Sonntag, 11.11.2018 (Sat.1)

• Folge 09 (Blind): Donnerstag, 15.11.2018 (ProSieben)

• Folge 10 (Battle): Sonntag, 18.11.2018 (Sat.1)

• Folge 11 (Battle): Donnerstag, 22.11.2018 (ProSieben)

• Folge 12 (Battle): Sonntag, 25.11.2018 (Sat.1)

• Folge 13 (Battle): Donnerstag, 29.11.2018 (ProSieben)

Eine Folge von „The Voice“ verpasst?

Wer eine aktuelle Folge verpasst hat, kann entweder auf die Wiederholungen warten (immer nachts nach der ersten Ausstrahlung um 00:20 Uhr sowie am folgenden Sonntagvormittag) oder „The Voice“ in der Mediathek nachschauen.

Mehr zum Thema:
Michael Patrick Kelly bei „The Voice of Germany“ – So macht sich der Neue

Von RND/pf/mkr

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