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Medien „Tatort“ für Dresden - in Chemnitz herrscht Enttäuschung
Nachrichten Medien „Tatort“ für Dresden - in Chemnitz herrscht Enttäuschung
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17:41 09.09.2015
Alwara Höfels, Martin Brambach und Jella Haase spielen im neuen Tatort aus Dresden. Quelle: Dominik Brüggemann
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„Die Entscheidung für Chemnitz wäre toll gewesen“, sagte der Initiator von „Tatort nach Chemnitz!“, Joerg Fieback, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

Mehr als 3800 Unterschriften hatten die Chemnitzer für eine Online-Petition gesammelt und an MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi übergeben. Chemnitz sei eine attraktive und unverbrauchte Fernsehkulisse, hieß es zur Begründung. „Vielleicht kommt der MDR nun nicht mit dem Tatort, aber mit einer anderen Produktion in die Stadt“, hofft Fieback. Auch Görlitz hatte sich wegen seiner Lage im Dreiländereck Polen-Tschechien-Deutschland Hoffnungen gemacht. Auf Facebook hatte sich die Gruppe „Tatort nach Görlitz“ gegründet und knapp 2000 Unterstützer gefunden. „Wer Hollywood kann, kann auch Tatort“, lautete der Slogan. Unter dem Spitznamen „Görliwood“ hat sich Görlitz als Drehort internationaler Produktionen bereits einen Namen gemacht. Es seien viele tolle Konzepte eingereicht worden, erklärte Jacobi. Zahlreiche Städte und Regionen hätten sich sehr engagiert. „Das war toll.“ Insgesamt gingen 35 Bewerbungen für den neuen Sachsen-„Tatort“ ein. Das Gesamtkonzept - bestehend aus Dramaturgie, Autoren, Produzenten und Figuren - sei letztendlich entscheidend gewesen. „Und nicht die Stadt allein.“

dpa

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