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Medien Obama äußert sich zu Jimmy Kimmels Sohn
Nachrichten Medien Obama äußert sich zu Jimmy Kimmels Sohn
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13:42 03.05.2017
Dieses Bild von Jimmy Kimmel mit seinem Sohn Billy zeigt der Moderator während seines Auftritts.  Quelle: Youtube
Los Angeles

Jimmy Kimmels Stimme gerät mehrmals ins Schwanken, als er die Geschichte von der Geburt seines Sohnes William John, genannt Billy, erzählt. Denn Billy kam mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt und benötigte eine Notoperation am offenen Herzen, um nach der Geburt zu überleben.

Kimmel berichtet in seiner Latenight-Show, in der er normalerweise mit spitzfindigen Witzen und Recherchen Weltgeschehen und vorzugsweise die Politik von Donald Trump auseinander nimmt, von den ersten Stunden nach Billys Geburt. Er erzählt, wie eine Krankenschwester plötzlich feststellte, dass das Neugeborene blau wurde, wie Billy auf die neonatologische Intensivstation gebracht wurde und Kimmel dort eröffnet wurde, dass sein Sohn schwer krank sei.

Mehr als sieben Millionen Menschen haben sich das Video, das vor zwei Tagen veröffentlicht wurde, bereits angeschaut. Tausende haben darauf in den sozialen Medien reagiert, darunter Prominente und Politiker: Schauspielerin Christina Applegate und Musiker Bill Madden genauso wie Hillary Clinton und Barack Obama.

Das liegt vor allem daran, dass das berührende Video von Kimmel weit mehr ist als nur eine persönliche Geschichte. Denn Kimmel thematisiert am Ende die von Donald Trump gewollten Einschnitte bei der Krankenversicherung „Obamacare“, dem Affordable Care Act. Diese nämlich hätten zur Folge, dass Menschen mit angeborenen Krankheiten wie sein Sohn Billy keinen Anspruch auf Versicherungsschutz hätten, so Kimmel. „Wenn dein Baby im Sterben liegt, sollte es egal sein, was du verdienst – darin sind wird uns doch alle einig, egal ob Demokraten oder Republikaner.“

„Kein Elternteil sollte darüber entscheiden müssen, ob sie sich leisten können, das Leben ihres Kindes zu retten“, fährt Kimmel fort und landet damit sicher nicht ganz ungeplant einen politischen Schlag gegen die Trump-Administration – und dessen Gesundheitsreform „Trumpcare“.

Von RND/aks

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