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Netzwelt Die CDU hat das neue #covfefe erfunden
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21:00 22.06.2017
Die CDU stellt ihre neue Plakatkampagne vor.  Quelle: dpa
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Berlin

 Ist Peter Tauber über dem Laptop eingeschlafen? Und ist der CDU-Generalsekretär dabei womöglich mit dem Kopf auf der Tastatur gelandet? Hat die CDU eine Katze als Social-Media-Manager eingestellt? Die Twitter-Gemeinde amüsiert sich am Donnerstag köstlich über einen Hashtag, den die oft staubtrockene CDU in die Präsentation ihrer Plakataktion für die Bundestagswahl am 24. September eingebaut hat: #fedidwgugl.

Ist Tauber Ähnliches passiert wie US-Präsident Donald Trump, der sich Ende Mai mit einem missglückten Tweet und der Wortschöpfung „covfefe“ tagelang zum Gespött machte? Was steckt hinter dem rätselhaften #fedidwgugl?

Am Nachmittag reagiert Twitter-Fan Tauber auf die Welle im Netz noch ziemlich nüchtern: „Wenn Euch der Hashtag #fedidwgugl für die Werbelinie schon so gefällt, dann freut euch auf den fürs Programm am 3. Juli. #CDU.“

Später hat er das Potenzial der Hashtag-Schöpfung dann aber wohl doch erkannt: Gegen 17.00 Uhr postet er ein Video, „damit alle wissen, wie man #fedidwgugl richtig ausspricht!“ „Die CDU arbeitet Für Ein Deutschland, In Dem Wir Gut Und Gerne Leben“, löst er das Rätsel: Der Kernslogan der Plakat-Kampagne, mit der CDU-Chefin Angela Merkel zum vierten Mal ins Kanzleramt einziehen will.

Twitter-Nutzer reagierten auf das rätselhafte Hashtag mit gewohnter Ironie.

Tauber korrigiert: „Nein, ich bin nicht auf der Tastatur eingeschlafen. Und Nein, es ist auch keine Katze über die Tastatur gelaufen.“ Die spannendere Frage sei ja noch: „Wie spricht man das eigentlich aus?“ Das sei doch ziemlich einfach, meint der Generalsekretär. Was er dann sagt, hört sich an wie: „fedid, wegoogle“ – „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“

Von RND/abr/dpa

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