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Netzwelt Welche Technik landet 2018 unter dem Weihnachtsbaum?
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14:40 07.12.2018
Tablets lagen im vergangenen Jahr besonders häufig unterm Weihnachtsbaum. Ob sich der Trend 2018 fortsetzt? Quelle: picture alliance/Bildagentur-online/Tetra Images
Hannover

Die Menschen in Deutschland planen, im Jahr 2018 durchschnittlich bis zu 282 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Das ergab eine Studie der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young. Im Vergleich zum Vorjahr steigt das durchschnittliche Budget der Verbraucher damit um 22 Euro. Doch für welche Produkte geben sie das Geld aus?

Technikprodukte stehen laut Studie zwar nicht an vorderster Stelle der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Diese Liste wird von Geldgeschenken und Gutscheinen, Büchern und E-Books sowie Lebensmittel und Süßwaren angeführt. Dennoch liegt Technik immer mehr im Trend. So ergab eine Bitkom-Umfrage für das Jahr 2017, dass sieben von zehn Prozent der deutschen Verbraucher vorhatten, technische Produkte an Weihnachten zu verschenken.

Technik unterm Weihnachtsbaum: Was sind die beliebtesten Geschenke?

Im letzten Jahr führten Tablets, Smartphones, Fitnesstracker und Spielekonsolen die Liste der beliebtesten Elektronikprodukte an, die an Weihnachten verschenkt wurden. Außerdem standen Smartwatches, Smart TVs und E-Book-Reader hoch im Kurs.

Smarte Technik wird an Weihnachten besonders gerne verschenkt. Quelle: statista/Bitkom Research

Auch dieses Weihnachten liegt smarte Technik voll im Trend. Neben Großgeräten und Smartphones sind vor allem Zubehörartikel und nützliche Gadgets beliebte Produkte, die auch bei kleinem Budget gute Geschenke abgeben. Immer auch beliebt: Spielkonsolen, Kameras und Bluetooth-Speaker.

Smart TV

Smart TVs gibt es mittlerweile für wenige Hundert Euro. Doch wie den richtigen für sich oder seine Liebsten aus der Masse an Produkten finden? Ein schwieriges Unterfangen, da die Anforderungen an die Fernseher mitunter sehr unterschiedlich ausfallen.

OLED-Technologie zählt in Sachen Bildqualität zu den Eigenschaften der modernsten Geräte. Dafür schlägt sich die Technologie auch auf dem Preis nieder. OLED-Fernseher sind bislang noch nicht für unter 1000 Euro zu erwerben. Günstiger kommt man da in der Regel beim guten „alten“ LED-Fernseher weg – und dessen Bildqualität ist nicht schlechter.

Soundbar

Mit zunehmend flachen Fernsehgeräten steigt die Relevanz von Soundbars. Hierbei handelt es sich um balkenförmige Lautsprecher, die den Verlust eines satten Fernsehtons kompensieren. Auch hier ist die Preisspanne groß. Zwischen 50 und über 1000 Euro können für eine Soundbar samt Speaker und Subwoofer bezahlt werden.

Es lohnt sich also abermals, verschiedene Angebote, etwa über Online-Preisvergleichsportale, vorab miteinander zu vergleichen. Auch Stiftung Warentest hat rechtzeitig vor Weihnachten 36 Soundbars aus unterschiedlichen Preisklassen getestet.

Action-Cams

In Zeiten von Smartphones sind kleine Digitalkameras eigentlich ein Fall fürs Technikmuseum. Davon unbetroffen sind hingegen sogenannte Action-Cams. Vor allem die Modelle der Marke GoPro haben eine wahre Revolution in Gang gesetzt. Maßgeblich für den Erfolg ist die Kombination aus Handlichkeit, Robustheit und Leistungsfähigkeit bei vergleichsweise erschwinglichen Preisen. Allerdings schneiden die Modelle anderer Hersteller in Tests von Stiftung Warentest mitunter besser ab.

Spielkonsolen

Xbox, PlayStation oder Nintendo Switch – zwar sind 2018 keine neuen Konsolen auf den Markt gekommen, wohl aber Spiele, und die lassen sich ja schließlich auch gut verschenken.

Darüber hinaus werden Konsolen, anders als Smartphones und andere Elektronikprodukte, deutlich häufiger zu Weihnachten verschenkt, als für den Eigenbedarf gekauft. 15 Prozent der Befragten einer Bitkom-Umfrage von 2016 gaben an, Spielkonsolen an Weihnachten zu verschenken. Ihnen gegenüber stehen 4 Prozent, die an Weihnachten lieber selbst zocken. Zum Vergleich: Ein Smartphone schenken sich 30 Prozent der Befragten selbst. Gerade einmal 5 Prozent machen anderen damit eine Freude.

Geschenke rund ums Smart Home

Auch die Verbreitung des Smart Homes beeinflusst, was in unseren Haushalten unterm Weihnachtsbaum landet. So verschenken immer mehr Menschen Sicherheitskameras, digitale Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home und automatisierte Haushaltsgeräte zu Weihnachten.

Definitiv kein Last-Minute-Geschenk, aber immer beliebter: Staubsauger-Roboter. Laut Chip-Praxistest sollten für ein Gerät der Mittelklasse „zwischen 300 und 600 Euro“ ausgegeben werden.

Smartphone und Co.

Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die in Deutschland mit Abstand absatzstärksten elektronischen Geräte werden an Weihnachten jedoch eher für den Eigenbedarf gekauft, denn verschenkt. Gut verschenken, gerade als Last-Minute-Geschenke, lassen sich dagegen Zubehörartikel wie Handytaschen, Powerbanks, Bluetooth-Headsets oder Schutzfolien fürs Display. Ein neuer Trend sind Handyketten, mit denen das Smartphone um den Hals gehängt werden kann.

Tablet

Der Hit unter den Technikgeschenken 2017 war das Tablet. Und das obwohl die Verkaufszahlen für iPad, Samsung Galaxy und Co. seit einigen Jahren zurückgehen. Aufgeben will man das Tablet deshalb nicht. Erst vor wenigen Monaten stellte Apple die dritte Generation seines iPad Pro in New York vor.

Der Markt ist überfüllt mit Produkten; die Preisspanne reicht von unter 50 Euro bei Discounter-Artikeln bis über 1000 Euro für High-End-Geräte. Grund genug, sich genau über die Spezifikationen und die Leistung der einzelnen Geräte zu informieren. Immer eine gute Anlaufstelle: Stiftung Warentest. Laut deren aktuellem Weihnachtstest können für ein gutes Tablet zwischen 325 und 760 Euro (Testsieger) ausgegeben werden.

Oder doch lieber ein Phablet?

Nicht ganz Tablet, aber zu groß für ein Smartphone. Als Wortkreuzung aus (Smart)phone und Tablet ist das sogenannte „Phablet“, seltener auch „Smartlet“ genannt, genau das: eine Mischung aus beidem. Es erfüllt die Funktionen eines Smartphones, ist größentechnisch aber eher als Tablet einzustufen.

Als erstes massenmarkttaugliche Phablet gilt Samsungs Galaxy Note, das 2011 auf den Markt kam. Seitdem führen die meisten Hersteller eigene Modelle im Sortiment. Zu den aktuellsten gehören Apples iPhone Xs Max, das Huawei Mate 20 Pro, Googles Pixel 3 XL, und das Galaxy Note 9 von Samsung.

Von RND/pf

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