Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Netzwelt Twitter-Nutzer schimpfen über Bremer „Tatort“
Nachrichten Medien Netzwelt Twitter-Nutzer schimpfen über Bremer „Tatort“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:07 31.10.2016
Szene aus dem Bremer „Tatort – Echolot“: Die Schauspieler Sabine Postel, Camilla Renschke und Oliver Mommsen (v.l.n.r.).   Quelle: dpa/Twitter
Anzeige
Bremen

Der Fall: Eine Frau stirbt bei einem Autounfall. Die Bremer Kommissare Inga Lürsen und Stedefreund finden schnell heraus, dass die Technik im Auto manipuliert wurde. Sie befragen die Geschäftspartner der Toten: Sie hatten zusammen eine Firma gegründet, einen digitalen Assistenten entwickelt und dieser künstlichen Intelligenz das Aussehen der Frau gegeben.

Aber die Männer und die Frau hatten sich zerstritten. Es ging um Liebe, Eifersucht, die weitere Entwicklung der Firma – und was aus dem digitalen Ich der Unternehmerin werden sollte. Einer der Männer hatte den Avatar zum Sex missbraucht.

Jedoch stellte sich heraus: Die Männer hatten die Frau nicht getötet. Es war der digitale Assistent gewesen, der das Auto manipuliert hatte. Im Tatort ging es also um zwei spannende Fragen: Wozu ist künstliche Intelligenz schon fähig, welche Aufgaben wird sie bald übernehmen können – und wer kontrolliert sie dann?

Allerdings hatten die Stuttgarter Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) erst vor zwei Monaten in einem ähnlichen Fall ermittelt – und viele Zuschauer erinnerten sich noch an den „Tatort – HAL“ vom Ende August. Für sie war der "Echolot" deshalb langweilig. Und sie Sie fragten sich: Fällt den Drehbuchautoren nichts Neues ein?

So fiel der Bremer "Tatort" bei vielen Zuschauern durch.

Manche suchten sich deshalb eine Alternative – und griffen zum Buch.

Andere wünschten sich für das nächste Mal einen klassischen Krimi und baten die Drehbuchautoren darum, in den nächsten Jahren erst einmal kein Cyber-Thema mehr aufzugreifen. Ein Twitter-Nutzer rief sogar nach Til Schweiger und Nick Tschiller.

Von RND/wer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige