Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Netzwelt #Tamam und #Evam – Twitter-Sturm gegen Erdogan
Nachrichten Medien Netzwelt #Tamam und #Evam – Twitter-Sturm gegen Erdogan
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:31 10.05.2018
Löste mit seiner Bemerkung, er werde abtreten, wenn seine Leute sagten, es sei genug, den Tamam-Twittersturm aus: der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Quelle: AP
Anzeige
Istanbul

Die Vorlage für den Shitstorm unter dem Hashtag #Tamam (Genug, es reicht) hatte Erdogan selbst geliefert. In einer Fraktionssitzung seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP hatte er gesagt: „Sollte unser Volk eines Tages "genug" sagen, nur dann würden wir zur Seite treten.“

Der Hashtag #Tamam war daraufhin zwischenzeitlich auf dem weltweiten Spitzenplatz vorgerückt – mehr als 1,5 Millionen Twitter-Nutzer hatten den Präsidenten in vielfältigsten Variationen zum Rücktritt aufgefordert.

Die türkische Führung hat unterdessen den Twitter-Sturm gegen eine Wiederwahl von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan herunterzuspielen versucht. Derartige „Manipulationen“ in den sozialen Medien führten zu nichts, sie seien „zwecklos“, sagte Präsidentensprecher Ibrahim Kalin am Mittwoch in Ankara.

AKP-Sprecher Mahir Ünal bezeichnete die #Tamam-Twitterer als „Tastaturhelden“. Erdogan-Anhänger reagierten mit einer Gegenkampagne unter dem Hashtag „#Devam“ („Weiter“).

Von RND/dpa

Updates sollen Probleme beheben – eigentlich. Manchmal verursachen sie ungewollt aber neue Schwierigkeiten. Auch bei Apple sorgt ein Update derzeit für Unmut. Nutzern wird von der Aktualisierung abgeraten.

09.05.2018

Ein Computer, der am Telefon nicht von einem Menschen zu unterscheiden ist: Auf seiner Entwicklerkonferenz demonstriert Google vor allem Stärke bei künstlicher Intelligenz. Lernende Maschinen sollen auch Fotos bearbeiten, E-Mails formulieren – und Kindern Manieren beibringen.

09.05.2018

Unterwegs endlos Musik und Serien streamen – ohne dabei Datenvolumen zu verbrauchen. Das klingt verlockend. Die neuen sogenannten Zero-Rating-Tarife rufen aber Verbraucherschützer und Netzaktivisten auf den Plan.

08.05.2018
Anzeige