Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Netzwelt Samsung stellt Galaxy Note 9 vor – und eine Spotify-Kooperation
Nachrichten Medien Netzwelt Samsung stellt Galaxy Note 9 vor – und eine Spotify-Kooperation
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:32 10.08.2018
Samsung-Chef DJ Koh präsentiert die Neuheiten. Quelle: Mike Coppola/Getty Images
New York


Galaxy Note 9, Galaxy Watch und eine Kooperation mit Spotify – Samsung hatte auf der offiziellen Präsentation des Galaxy Note 9 nicht nur Neuigkeiten zu seinem neuen Smartphone dabei.

Das neue Galaxy Note 9 kommt am 24. August

Der Bildschirm größer, der Preis höher als beim Vorgänger: Mit dem neuen Galaxy Note 9 zielt Samsung hoch – auf die Management-Ebene ebenso wie auf Lifestyle-orientierte Gutverdiener. Das 6,4-Zoll-Smartphone mit Android-Betriebssystem wird am 24. August in zwei Speichervarianten zum Preis von 999 Euro (128 Gigabyte) und 1249 Euro (512 Gigabyte) in den Handel kommen.

Im Innern steckt Samsungs Exynos-Prozessor mit acht Kernen, außerdem 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher, der Akku fasst 4000 Milliamperestunden (mAh) und unterstützt drahtlose Schnellladung. Dem Trend entgegen verzichtet Samsung beim Note 9 auf die Notch genannte Displayeinwölbung und liefert das Gerät mit schmalen Balken ober- und unterhalb der mit 2960 zu 1440 Pixeln auflösenden Anzeige aus.

Größte Neuerung: der überarbeitete Eingabestift

Für Fotos kommt die im Galaxy S9+ verbaute Doppelkamera mit adaptiver Blende zum Einsatz. Sie wird von einer Bildanalyse und Szenenerkennung unterstützt, wobei Samsung ausdrücklich nicht von einer „künstlichen Intelligenz“ sprechen will, wie es viele Konkurrenten aktuell tun. Die Kamera soll vielmehr nach Analyse der aufgenommenen Bilder Anleitung geben, wie sich unerwünschte Szenen künftig vermeiden lassen – als Beispiel werden geschlossene Augen oder Bewegungsunschärfen bei Schnappschüssen genannt.

Größte Neuerung neben Stereolautsprechern ist der überarbeitete Eingabestift S Pen. Mit ihm können Nutzer das Telefon bedienen oder handschriftliche Notizen oder Zeichnungen anlegen. Mit dem Note 9 wird nun auch der bislang passive Stift selbst zum vernetzten Gerät. Er verbindet sich via Bluetooth mit dem Telefon und kann so auch zur Fernsteuerung von Präsentationen oder als Auslöser für die Kamera genutzt werden. Sein integrierter Akku wird per Induktion geladen, sobald der Stift ins Smartphone eingeschoben wird. 40 Sekunden Ladung sollen für 30 Minuten Stifteinsatz ausreichen.

Neue Uhr: Samsung Galaxy Watch

Neue Uhr, neue Marke: Samsungs neue Smartwatch heißt nicht mehr Gear, sondern Galaxy Watch und kommt am 7. September in den Handel. Die auf Samsungs Tizen-Betriebssystem basierende Uhr soll es in 42 und 46 Millimetern Durchmesser geben, außerdem als reine Bluetooth- und als LTE-Variante mit integrierter eSIM. Die Preise beginnen bei 309 Euro für die Bluetoothversion der 42-Millimeter-Uhr, für die LTE-Variante der 46-Millimeter-Uhr werden 399 Euro fällig.

Die Galaxy Watch rückt optisch nahe an klassische Armbanduhren heran. Die Uhr bietet zum einen klassische Sport- und Gesundheitsfunktionen – es gibt einen Pulsmesser, Barometer, Unterstützung für bis zu 39 Trainingsprogramme, automatische Workout-Erkennung und Entspannungsprogramme. Daneben lassen sich Nachrichten versenden, Anrufe annehmen oder Musiklisten abrufen.

Zur Laufzeit macht Samsung recht optimistische Angaben von rund sieben Tagen für die größere Uhr und fünf Tage für die kleinere Uhr - vorausgesetzt, man nutzt sie nicht. Etwas realistischer dürften die Angaben für Training unter GPS-Überwachung sein. Hier werden 24 und 14 Stunden genannt, laut Samsung sollen im normalen Mischbetrieb rund zwei Tage Nutzung möglich sein.

Spotify und Samsung kooperieren

Schlag gegen Apple: Die Spotify-App wird künftig auf allen Samsung-Geräten schon vorinstalliert sein. Auch wenn man den Samsung-Assistenten Bixby zukünftig nach Musik fragt, wird er automatisch auf Spotify zugreifen – auch wenn der Nutzer vielleicht dort gar kein Konto hat. Das ist bisher einzigartig, teilte Spotify mit.

Von dpa/asu/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bisher durften Spiele, in denen NS-Symbole zu sehen sind, nicht öffentlich beworben oder verkauft werden. Bei Filmen und Serien galt dagegen schon immer eine Ausnahmeregel – dort durften Hakenkreuze und SS-Runen zu sehen sein. Nun gilt das auch für Spiele.

10.08.2018

Lange hat die EU-Kommission im Kampf gegen terroristische Inhalte im Internet auf freiwillige Maßnahmen der Unternehmen gesetzt. Damit soll bald Schluss sein. Bis sich wirklich etwas ändert, kann es aber noch dauern.

09.08.2018

Betrüger verschicken derzeit wieder Phishing-E-Mails an Amazon-Kunden. Mit einem Trick versuchen sie, an Kundendaten zu gelangen.

09.08.2018