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Netzwelt Mehr Geld für die Liebe: Tinder legt bei zahlenden Nutzern zu
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17:37 07.11.2018
Das Logo von Tinder: Immer mehr Nutzer sind bereit, für ZusatzfFunktionen der Dating-App zu zahlen. Quelle: ThomasTrutschel/imago/photothek
Dallas

Tinder wächst weiter. Ganz zur Freude der Match Group in Dallas, Texas, in den USA. Das berichtet „Techcrunch“. Besonders durch die Zuwächse bei den Nutzern, die für die App bezahlen, bleibe Tinder das Zugpferd für das amerikanische Internetunternehmen.

Von den geplanten Jahreseinnahmen generiere allein Tinder die Hälfte, so „Techcrunch“. Die Match Group unterhält mehrere Dating-Apps – neben Tinder auch OkCupid, Hinge oder Match.com. Auch am Konkurrenten Bumble hatten die Texaner bereits Interesse gezeigt.

Tinder übersteigt Erwartungen

Der Kurs ist klar: Die Match Group möchte weiter wachsen, das belegen auch die Zahlen, die das Unternehmen jetzt für das dritte Quartal vorlegte.

Insgesamt hatte die Gruppe bei ihren Online-Dating-Seiten und -Apps im dritten Quartal 8,1 Millionen zahlende Abonnenten. Das sind 23 Prozent mehr als im Vorquartal. Viele der Zuwächse habe Tinder Gold beigesteuert.

Durch die Funktionserweiterung gegen Gebühr können Tinder-Nutzer sehen, welche Mitglieder sie bereits „mögen“ und finden so schneller neue Matches. Daneben gibt es Tinder Plus. Nutzer können sich – auch hier wieder gegen Bezahlung – uneingeschränkt das Angebot „wischen“ oder festlegen, von wem sie gesehen werden können.

800 Millionen US-Dollar Jahreseinnahmen erwartet

Die Gesamtzahl der Tinder-Nutzer, die für solche Premiumfunktionen zahlten, stieg im vergangenen Quartal von 3,8 Millionen auf 4,1 Millionen Nutzer. Tinder erwarte, so „Techcrunch“, daher im Jahr 2018 Einnahmen von 800 Millionen US-Dollar.

Diese sorgen auch dafür, die Match Group die Erwartungen übertraf und mehr einnimmt, als Analysten es vorhergesagt hatten. Statt 437 Millionen nahm die Gruppe 444 Millionen US-Dollar im dritten Quartal ein – ein Zuwachs von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Match rechne nun damit, am Ende des Jahres 1,72 Milliarden US-Dollar Umsatz zu machen.

Von RND/nie

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