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Netzwelt LG erhält Patent für Smartphone mit 16 Kameras
Nachrichten Medien Netzwelt LG erhält Patent für Smartphone mit 16 Kameras
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16:08 27.11.2018
Hitze, Kälte, Vibrationen, Sehen in 3D und Filmen aus 16 verschiedenen Perspektiven: LG hat ein innovatives Patent für ein Smartphone angemeldet. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
Alexandria

Erst vor wenigen Wochen brachte Samsung mit dem neuen Galaxy A9 ein Smartphone auf den Markt, das auf der Rückseite gleich mit vier Kameras bestückt ist. Dabei legte Samsung selbst noch im Vergleich zum Galaxy A7 eine Schippe drauf – das hatte „nur“ drei Kamers auf der Rückseite. Aber ob nun drei oder vier sechs Kameras – das ist nichts im Vergleich, was LG plant.

Gleich 16 Linsen könne eine Kamera eines künftiges LG-Smartphones besitzen. Ein entsprechendes Patent meldete das Unternehmen bereits 2014 beim US-Patentamt in Alexandria an – und bekam es nun zugesprochen.

LG-Kamera erlaubt 3D-Aufnahmen

Die 16 Linsen der Smartphone-Hauptkamera sollen in einer 4x4-Matrix angeordnet werden können. Das erlaube das Aufnehmen einer Situation, Person oder eines Gegenstands aus mehreren Perspektiven. Die einzelnen Linsen befänden sich nach diesem Patent konvex angeordnet – und dieses Verfahren erlaube schließlich räumliche Darstellungen in 3D.

Eine alternative Anwendung wäre zudem der Austausch eines Bildausschnitts – etwa eines Kopfes – mit dem aus einer anderen, besser gelungenen Aufnahme. Ganz leicht könne man so Fotoaufnahmen korrigieren. Selbst für Selfies soll sich die Kamera problemloser nutzen lassen, dafür ist – zumindest nach dem Patent – ein Spiegel auf der Rückseite des Smartphones vorgesehen. Aber auch eine zweite Selfie-Kamera auf der Vorderseite mit weniger Pixeln weist das Patent aus.

3D-Technik nicht nur in der Kamera

Bei den 16 Linsen bleibt LG mit seiner Innovation jedoch nicht stehen. Ein bisschen schwammig formuliert das Unternehmen, dass dieses angedachte Smartphone ein LCD, TFT-LCD oder ein OLED-Display enthalten könne – oder sogarein flexibles 3D-Display. Einige dieser Displays könnten so konstruiert sein, dass sie transparent erscheinen, schreibt LG in seinem Patent. Auch mit dem Touch-Screen ließen sich nicht nur Nachrichten verschicken oder wischen: LG plant auch hier fühlbare Effekte. Nicht nur Vibrationen, sondern auch Kälte- und Hitzestimulationen.

Ob und wann LG dieses Patent mit dem Bau eines solchen Smartphones realisiert, steht nicht fest. Zeigt aber den Weg, den auch Smartphones in Zukunft gehen könnten: Als 3D-Bildschirme und -kameras für die Hosentasche.

Von RND/gum

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